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13. Mai 2020

Dürpel digital aus Ohligs



Am kommenden Wochenende vom 15.5.-17.5. hätte in Ohligs die 46.
Ausgabe des Dürpelfestes stattfinden sollen. Doch aufgrund der
Corona-Situation musste auch diese Veranstaltung abgesagt werden.

Kurzfristig bietet die OWG allen Dürpel-Fans jedoch ein ein digitales
Trostpflaster:
Auf Initiative von Danica Stock und Hendrik Norbisrath, beides
engagierte Ohligser Anwohner im Bereich Düsseldorfer Straße /
Forststraße, finden am kommenden Wochenende verschiedene Auftritte
lokaler Musiker über den Dächern von Ohligs statt, die live gestreamt
werden, so dass sie vom heimischen Sofa aus verfolgt werden können.
Unter dem Motto "Dürpel at Home".

„Für viele Ohligser*innen und die vielen Gäste aus den
Nachbargemeinden ist das Besondere unseres Stadtfestes neben der
Gemeinschaft die gemeinsame Freude an der Musik. Und damit uns diese
nicht ganz abhanden kommt und die Künstler auch in Zeiten von Social
Distancing ihre Musik in die Wohnzimmer bringen können, haben wir uns
kurzerhand für einen virtuellen Dürpel entschieden.“ berichtet Hendrik
Norbisrath. Für Danica Stock war dabei sofort klar, dass auch sie ihre
Dachterasse dafür gerne zur Verfügung stellt: „Wir konnten da in den
letzten Wochen bereits mit Auftritten von von Luisa Skrabic und Teneja
Erfahrung sammeln, und es hat allen Spaß gemacht.“

Folgende Auftritte sind z. Z. geplant:
Freitag
17 Uhr: Luisa Skrabic
18.30 Uhr: Gus & Mercy

Anschließend:
20.05: Streaming von Teneja
20.30: Streaming von See You, beide über https://theater-solingen.de/streams/

Samstag:
11 Uhr: Volker Eigemann & Friends, kein Streaming, aber musikalische
Begleitung des Wochenmarkts, live aus der Zahnarztpraxis Dr. Rust
16 Uhr: Leonora
20 Uhr: Erwin Paech

Sonntag
16 Uhr: Django unchained

Die Auftritte von See You und Teneja wurden bereits im Vorfeld
aufgezeichnet und werden vom Kulturmanagement der Stadt Solingen
gestreamt.
Die Streaming-Plattform für die live Auftritte aus Ohligs wird in
Kürze noch bekannt gegeben.

Über den virtuellen Gagen-Hut haben alle Zuhörer die Möglichkeit, die
Leistung der Musiker zu honorieren:
https://www.betterplace.me/duerpel-at-home

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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