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13. Mai 2020

April war sehr trocken


Nur gegen Ende des Monats fiel etwas Regen

Wuppertal/Der April zeigte sich dieses Jahr nicht wechselhaft, sondern sehr konstant trocken und überwiegend sonnig. Die Auswertungen des Wupperverbandes ergeben, dass der Niederschlag in diesem Monat nur bei rund einem Drittel der üblichen Menge lag.

An der Bever-Talsperre in Hückeswagen fielen im April 30 Liter Regen pro Quadratmeter. Üblich sind dort 83 Liter. An der Großen Dhünn-Talsperre in Wermelskirchen waren es 26 Liter, durchschnittlich sind es 69 Liter. In der Kläranlage Buchenhofen in Wuppertal wurden 20 Liter erfasst, das langjährige Mittel beträgt dort 67 Liter. 23 Liter waren es in der Kläranlage Solingen-Burg, im Durchschnitt sind es 72 Liter.

Am meisten Regen fiel an der Messstation Stöcken in Kierspe mit 34 Litern. Am wenigsten Regen kam in Leverkusen vom Himmel, in der Kläranlage wurden 17 Liter gemessen, 50 Liter sind dort sonst üblich.

Der Regen fiel ausschließlich am Monatsende vom 28. bis 30. April, hier kamen z. B 13 Liter am 30. April an der Großen Dhünn-Talsperre zusammen Sehr geringe Mengen von jeweils um die 0,2 Liter gab es außerdem am 2. und 18. April.

Nach einem sehr nassen Februar und einem nassen Start in den März blieb es ab Mitte März weitgehend trocken.
Die Wassermengen in den Talsperren des Wupperverbandes liegen bei 79 Prozent in der Hauptsperre der Großen Dhünn-Talsperre sowie in den Brauchwassertalsperren bei 71 Prozent in der Wupper-Talsperre und 98 Prozent in der Bever-Talsperre.


Es gab bereits trockenere Aprilmonate

Seit 1909 gab es an der Bever-Talsperre 13-mal einen trockeneren April: Am wenigsten Regen fiel 2007 mit 2 Litern. 1976 waren es 10 Liter und 1996 wurden im Monat April 11 Liter erfasst.
An der Großen Dhünn-Talsperre gibt es seit 1954 eine Datengrundlage. Hier war der April seitdem 7-mal trockener als der diesjährige. Auch an dieser Messstelle war 2007 das bisher trockenste Jahr mit 2 Litern. In 1976 und 2010 fielen je 12 Liter und in 1957, 1968 und 1996 fielen jeweils 14 Liter.

 

 

Symbolbild Sengbachtalsperre

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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