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05. Mai 2020

Müllheizkraftwerk öffnet am Samstag






Solingen/Im Zuge der Corona-Krise und damit verbundener Einschränkungen prüfen die Technischen Betriebe Solingen (TBS) regelmäßig, wie das Serviceangebot ausgebaut und die Pandemieplanung dabei berücksichtigt werden kann. Vor diesem Hintergrund wurde das Angebot im EntsorgungsZentrum Bärenloch schrittweise ausgebaut.

EntsorgungsZentrum Bärenloch

Im Entsorgungszentrum können Privatpersonen Grünschnitt, Verpackungsmaterialien, Papier, Metall- und Elektroschrott kostenfrei entsorgen, kostenpflichtig auch Restmüll (5 Euro/PKW-Ladung). Die Öffnungszeiten wurden nun den Erfahrungen der letzten Wochen angepasst. Späte Stunden haben die Solingerinnen und Solinger dort kaum in Anspruch genommen. Deshalb gelten ab Mittwoch, 6. Mai,  folgende Öffnungszeiten: 

    Montag - Freitag: 7:30 - 17:00 Uhr
    Samstag: 07:30 - 13:30 Uhr


Müllheizkraftwerk

Da das Müllheizkraftwerk (MHKW) zur kritischen Infrastruktur gehört, konnte es bislang noch nicht für Privatkunden geöffnet werden. Immer wieder wurde jedoch sorgfältig geprüft, ob anders entschieden werden kann. Ab 9. Mai sind nun ausschließlich samstags wieder private Anlieferungen möglich.

Möglich wurde diese Entscheidung durch neue Entwicklungen und Umplanung. Innerhalb der TBS wurde personell umstrukturiert, die Zahl der Mitarbeitenden auf dem Vorplatz aufgestockt.

    Private und gewerbliche Anlieferung bleiben komplett voneinander getrennt. Wie bisher können gewerbliche Kunden in der Woche entsorgen, der Samstag bleibt Privatkunden vorbehalten.
    Da das MHKW samstags nicht mit Betriebsstoffen versorgt und keine Reststoffe entsorgt werden, ist der LKW-Verkehr minimiert.
    Da auf dem Betriebsgelände unbedingt Abstand gehalten werden muss, stehen dort weniger Abladestellen als üblich zur Verfügung. Deshalb wurden jetzt auch auf dem Vorplatz Container aufgestellt, die aktuell für die Grünschnittsammlung nicht benötigt werden.

Die Öffnungszeiten

    Private Anlieferungen:
    Samstag 7:30 - 13.30 Uhr
    Gewerbliche Anlieferungen:
    Montag - Freitag 7:30 - 16:30 Uhr

Stau vermeiden
Da samstags mit einem hohen Verkehrsaufkommen am Müllheizkraftwerk und Staus zu rechnen ist, weisen die TBS   noch einmal ausdrücklich auf die Serviceangebote am EntsorgungsZentrum Bärenloch hin. Auch hier kann vorübergehend Restmüll entsorgt werden.

Vorsichtsmaßnahmen beachten

    Bargeldlos bezahlen: Um das Ansteckungsrisiko zu minimieren, wird bis auf Weiteres ausschließlich EC-Cash akzeptiert. Bargeld wird nicht entgegen genommen! Wechselgeld wird nicht herausgegeben.
    Mund und Nase bedecken: Sowohl auf dem Gelände des MHKW als auch auf dem des EntsorgungsZentrum Bärenloch besteht die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Das können Alltagsmasken sein, auch selbstgenäht oder  Schals und Tücher.
    Abstand halten: Wer Abfall ausladen möchte, muss zwei Meter Abstand zu anderen Personen halten. Wenn es zu Warteschlangen kommt, bleiben Sie bitte im Auto!

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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