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28. April 2020

Wirtschaftsförderung sucht neue Wege

 

Solingen/Die Wirtschaftsförderung Solingen bietet mit #UMDENKEN eine Initiative für alle unternehmerisch Tätigen in Solingen, um bestehende Geschäftsmodelle hinsichtlich der Anforderungen für die Zeit während und nach der Corona-Krise zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen.

 

 

 

"Wir alle müssen jetzt ganz ehrlich zu uns sein: Niemand kann die Zukunft vorhersagen - gerade jetzt im Rahmen der Corona-Entwicklungen. Aber wir wissen, dass sich Vieles schon verändert hat und noch verändern wird. Antworten auf Fragen wie “Funktioniert mein Geschäft/mein Unternehmen auch nach der Krise noch? Was muss ich ändern?” brennen aktuell vielen Unternehmerinnen und Unternehmern unter den Nägeln. Wir helfen jetzt mit unserem #UMDENKEN-Team dabei, bestehende Geschäftsmodelle hinsichtlich ihrer Zukunftsfähigkeit zu hinterfragen, konstruktive Impulse zu geben und Antworten zu finden.“ so Frank Balkenhol, Geschäftsführer der Solinger Wirtschaftsförderung und des Gründer und Technologiezentrums.

 

 

 

Unter www.umdenken-solingen.de haben Solinger Unternehmer*innen jetzt die Möglichkeit sich kostenlos in einen solchen Innovations- und Umdenkprozess zu begeben. Hier gibt es auch erste Fallbeispiele, die zeigen, wie erfolgreiches #UMDENKEN funktioniert.

 

 

 

Denn um die Geschäftsfähigkeit auch in Zukunft aufrecht zu halten sind jetzt vor allem Geschwindigkeit und Ideen gefragt. "Sämtliche Solo-Selbstständigen und Unternehmen, die durch die Krise gerade hart getroffen sind, haben so die Möglichkeit auf ein eigens rekrutiertes Netzwerk an Innovations- und Wirtschaftsexpert*innen zuzugreifen." ergänzt Sven Wagner, der unter anderem den Coworking-Space coworkit des Gründer- und Technologiezentrums Solingen leitet. Die von ihm betreuten Startups sind ebenso Teil dieses Netzwerkes, wie erfahrene, in Solingen ansässige Innovations- und Unternehmensberater*innen, Wissenschaftler*innen, Jurist*innen und Querdenker*innen.

 

 

 

Die Initiative #UMDENKEN bietet auch Lösungen für solche Unternehmen, welche eine weitergehende beratende Begleitung benötigen. Weitergehende fachkundige Unterstützung, die über die initialen Impulse hinausgeht, kann u.a. durch die sogenannten BAFA-Fördermittel finanziert werden. Weitergehende Orientierung über die vom Land NRW geförderten Innovations- und Digitalisierungsvorhaben für kleine und mittlere Unternehmen sowie die Begleitung bei der Planung, Umsetzung und Finanzierung mit regional und fachlich differenzierten Beratungsangeboten, ist unter www.bergisch-innovativ.de zu finden.

 

Kleine und mittelständische Unternehmen erhalten somit maßgeschneiderte, qualifizierte Beratungsleistungen und werden finanziell entlastet.

 

 

 

Somit ist #UMDENKEN eine Initiative, die sowohl schnell und unkompliziert innovative Impulse gibt, als auch Unternehmerinnen und Unternehmern bei der Umsetzung begleiten kann.

 

 

 

Der Solinger Oberbürgermeister Tim Kurzbach sieht ebenfalls einen ausgeprägten Mehrwert in der Initiative: „Unsere Wirtschaftsförderung macht in der Corona-Krise einen sehr guten und einen sehr wichtigen Job. Die Firmen-Landschaft hat wirklich großen Bedarf an Hilfe, Unterstützung, Beratung und Information.

 

Die Initiative #UMDENKEN ist dabei ein weiterer wertvoller Baustein. Viele gehen in diesen Tagen neue Wege, entwickeln Ideen, wie sie ihr Geschäft anders ausrichten können und betreten Felder, auf denen sie bisher vielleicht noch nicht so aktiv waren. Sie machen aus der Not eine Tugend und überzeugen mit Einfällen und Innovationen. Ihnen dabei zu helfen, ist Wirtschaftsförderung in reinster Form.“

 

 

 

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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