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18. April 2020

Müllentsorgung: Service erweitert


EntsorgungsZentrum nimmt Restmüll an

Solingen/Auch weiterhin arbeiten die Technischen Betriebe daran, trotz Corona-Krise den Service zur Müllentsorgung weiter auszubauen. Seit einigen Tagen können im EntsorgungsZentrum Bärenloch bereits wieder Grünschnitt, Verpackungsmaterialien, Papier, Metall und Elektroschrott abgegeben werden, jetzt gibt es neue Lösungsansätze für Sperrgut und Restmüll. Das Müllheizkraftwerk (MHKW), das zur besonders kritischen Infrastruktur gehört, bleibt für Privatanlieferungen geschlossen. 

Sperrmüllabholung wird erweitert

Um der gestiegenen Nachfrage gerecht werden zu können, wird die Mannschaft für die Sperrgut-Abfuhr nach den Osterferien verstärkt.  So kann, bei rechtzeitiger Anmeldung, vor allem bei Umzügen die zeitlich passende Abfuhr sichergestellt werden. Sperrgut-Termine können schriftlich beantragt werden, am besten online. Es reicht aber auch eine ausgefüllten Sperrgutkarte, eine Mail oder ein formloser Brief. Dabei sollte eine Telefonnummer angegeben werden, damit Rückfragen geklärt werden können. 

    Online-Antrag: www.solingen.de/tbs/inhalt/online-sperrgutantrag
    E-Mail: [email protected]
    Post: Technische Betriebe Solingen,  Dültgenstaler Straße 61, Verwaltungsgebäude B, 42719 Solingen

EntsorgungsZentrum Bärenloch: Annahme von Restmüll

Auch der Service im EntsorgungsZentrum Bärenloch wird nochmals erweitert: Ab Montag, 20. April, können Privatpersonen dort Rest- und Hausmüll entsorgen. So werden Engpässe beseitigt, die aufgrund der aktuellen Situation zurzeit in heimischen Kellern entstanden sind. Pro Anlieferung werden pauschal fünf Euro fällig. 

So funktioniert die Anlieferung:

    Bei der Bezahlung (5 Euro) werden ausschließlich EC-Cash oder passendes Bargeld akzeptiert. Wechselgeld wird nicht ausgegeben.
    Der Müll darf ausschließlich im PKW-Kofferraum angeliefert werden, nicht in einem Transporter oder Anhänger.
    Die angelieferte Menge darf maximal 100 Kilogramm betragen.

Vorsichtsmaßnahmen beachten!

Noch bis Samstag, 25. April, gelten erweiterte Öffnungszeiten:

    Montag bis Freitag: 7:00 – 19:00 Uhr
    Samstag: 7:00 – 16: Uhr

Auch weiterhin gelten die bekannten Vorsichtsmaßnahmen:

    Abstand halten: Wer Abfall ausladen möchte, muss zwei Meter Abstand zu anderen Personen halten. Wenn es zu Warteschlangen kommt, bleiben Sie bitte im Auto! Oder verschieben Sie die Anlieferung auf einen späteren Zeitpunkt, wenn es eben geht!
    Alleine kommen: Abfälle sollte vorzugsweise alleine angeliefert werden. Ist Hilfe nötig, darf maximal eine weitere Person mitkommen.
    Rücksicht nehmen: Werden die Entsorgungsstellen gerade von Mitarbeitern der Technischen Betriebe geleert, müssen Anliefernde warten, ausreichend Sicherheitsabstand halten und den Anweisungen ohne Diskussion folgen.

Anlieferung von Gewerbeabfällen weiterhin am MHKW

Auch weiterhin können Gewerbebetriebe Ihre Gewerbeabfällen am MHKW abliefern. Benötigt wird dazu ein Kundenkonto. Gewerbetreibende, die noch keines haben, können per E-Mail sowohl das Antragsformular als auch ein Formular für ein SEPA-Lastschriftmandat anfordern.
E-Mail: [email protected]

 

 

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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