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15. April 2020

S 1 der DB fährt weiter


Vergabe von VRR und NWL nach zehntägiger Einspruchsfrist nun rechtskräftig • Langfristige Beauftragung schafft Planungssicherheit
 
Jetzt ist es Fakt: DB Regio NRW fährt bis 2031 die S-Bahn-Linien S1 und S4. Mit der S1 wird DB Regio damit weiterhin die S-Bahn mit den meisten Fahrgästen in NRW betreiben. Auch die S 4 von Dortmund nach Unna bleibt im Angebot von DB Regio.

„Mit der Entscheidung von VRR und NWL haben wir mit der S1 eine der bedeutendsten S-Bahnlinien in NRW zurückgewonnen. Es hat sich gelohnt, dass wir hier am Ball geblieben sind. Ein ganz großer Dank gilt den Regio-Mitarbeitern. Ohne deren unermüdlichen Einsatz hätten wir uns in diesem Wettbewerb sicherlich nicht durchsetzen können. Gleichzeitig bedanken wir uns bei den Bestellern für das entgegengebrachte Vertrauen in die Leistungsfähigkeit unseres Unternehmens“, freut sich Frederik Ley, Vorsitzender der Regionalleitung von DB Regio NRW

Die Entscheidung der zuständigen Aufgabenträger gebe DB Regio die nötige langfristige Planungssicherheit für den Weiterbetrieb der beiden Linien. Das sei ganz im Sinne der Kunden, so Ley weiter.

Anfang April hatten die zuständigen Aufgabenträger Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) die Vergabeentscheidung zugunsten der Nahverkehrstochter der Deutschen Bahn getroffen. Nach erfolgtem Ablauf einer zehntägigen Einspruchsfrist ist der erteilte Zuschlag nun rechtskräftig.

Auf der S1 zwischen Dortmund und Solingen sowie der S4 zwischen Unna und Dortmund-Lütgendortmund bleiben weiterhin die dort bereits verkehrenden Fahrzeuge vom Typ ET 422 im Einsatz. Neben dem Betrieb erbringt DB Regio NRW auch die Instandhaltungsleistungen für die im S-Bahn-Einsatz bereits bewährten grün-weißen Züge.

VRR und NWL hatten DB Regio NRW erst im Herbst vergangenen Jahres im Rahmen einer kurzfristigen Notvergabe mit dem Weiterbetrieb der Linien bis Ende 2021 beauftragt. Noch im Dezember brachten die Aufgabenträger ein europaweites Wettbewerbsverfahren zur Neuvergabe für zehn weitere Jahre auf den Weg, bei dem sich nun DB Regio als das landesweit marktführende Nahverkehrsunternehmen durchsetzen konnte.

 

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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