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13. März 2020

IHK-Prüfungen abgesagt

Die IHK-Organisation sieht sich angesichts der aktuellen Lage gezwungen, die bundeseinheitlichen Zwischen- und Abschlussprüfungen Teil 1 in allen Ausbildungsberufen bis einschließlich zum 24. April 2020 abzusagen. Auch alle Weiterbildungsprüfungen und Prüfungen der Zusatzqualifikationen, die im Zeitraum vom 16. März bis einschließlich 24. April 2020 stattfinden sollten, werden abgesagt. Dies betrifft ebenfalls die Ausbildereignungs-Prüfungen (AdA). Nach aktuellem Stand sind Sach- und Fachkundeprüfungen von dieser Regelung noch nicht betroffen.

Die Industrie- und Handelskammern leisten damit einen Beitrag zum gemeinsamen Aufruf der Bundeskanzlerin und der Ministerpräsidenten/innen der Länder, alle nicht notwendigen Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern zwingend und solche mit weniger Teilnehmern möglichst abzusagen. Dies dient dem Ziel, die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen, um besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen zu schützen.

Die Prüfungen werden zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Aktuell kann noch nicht mitgeteilt werden, wann dies der Fall sein wird. Im Einklang mit den für die Pandemie-Bekämpfung zuständigen Behörden werden neue Termine festgesetzt, sobald sich die Risikoeinschätzung wieder verbessert. Nach vorsichtiger Prognose wird dies frühestens im April der Fall sein können.

Die Bergische IHK bittet um Verständnis, dass in der Zwischenzeit weder sie noch der DIHK oder die Aufgabenerstellungseinrichtung (AkA, DIHK-Bildungs-GmbH, PAL, ZFA, ZPA) genaue Details mitteilen können. Deshalb bittet sie, möglichst von direkten Anfragen abzusehen. Aktuelle Informationen stellt die Bergische IHK auf ihrer Webseite und den sozialen Medien zur Verfügung. Den Prüfungsteilnehmern wird empfohlen, sich dort regelmäßig zu informieren. „So ärgerlich diese Entscheidung für die Prüfungsteilnehmer im Einzelnen auch ist: Der Schutz und die Gesundheit aller beteiligten Personen hat oberste Priorität“, betont IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Wenge.


PM IHK

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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