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12. März 2020

Volldampf für Kinder verschoben

Solingen/Bereits seit einem Jahr arbeitet der Vorstand und die Mitglieder von Volldampf für Kinder e.V. an dem für den 26. April 2020 angesetzten Kinderfest auf dem Engelsberger Hof. Sponsoren und Helfer sind aktiviert und die Planung befindet sich so kurz vor dem Fest in den letzten Zügen.

„Schweren Herzens müssen wir unser Fest für dieses Jahr absagen“ teilt der Vorstandsvorsitzende Uli Baersch mit, „Wir haben eine große Verantwortung unseren Besuchern gegenüber und können durch die aktuellen Umstände, die das Coronavirus verursacht, eine Ansteckung mit Diesem auf unserem Fest nicht riskieren“

Bereits seit mehreren Wochen diskutiert und beratschlagt der Vorstand von Volldampf, wie ein Fest doch noch möglich sein könnte. „Wir rechnen mit bis zu 6.000 Besuchern, die zu einem großen Teil natürlich aus Kindern bestehen. Durch die hohe Besucherzahl können wir keine notwendigen Hygienemaßnahmen garantieren und möchten deshalb eine weitere Verbreitung des Virus auf keinen Fall riskieren oder vorantreiben. Die Sicherheit für die Kinder und deren erwachsenen Begleiter geht einfach vor“ erklärt die Schriftführerin des Vereins Carolin Heibges.

„Natürlich sind wir sehr traurig diese Entscheidung treffen zu müssen, jedoch können wir jetzt schon mitteilen dass wir auf jeden Fall das Fest Ende April nächsten Jahres feiern werden!“ verkündet die 2. Vorsitzende Claudia Lettmann.

Außerdem soll es eine kleine Aktion geben, die die neu errichtete Ritterburg am Engelsberger Hof einweihen soll, teilt der Verein Volldampf für Kinder mit. „Wir planen einen Rätselspaziergang, den die Familien unabhängig von unserem Fest durchführen können, um so das neue Spielgerät am Engelsberger Hof zu erkunden“ erklärt Heibges.


PM

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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