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28. Februar 2020

Nachruf auf Dennis

 

 

NACHRUF AUF DENNIS TESCH

 

Solingen im Februar 2020

 

 

In lauter Trauer, denn leise waren wir nie…. Es sind die 90er Jahre, ein seltsames aber zu gleich ein wichtiges Jahrzehnt. Bunt, schrill, laut. Das erste Jahrzehnt als wiedervereinigtes Deutschland. Der Techno war auf dem Vormarsch. Die Zeit der Buffalo’s , Game Boys, Skaters, Ravespartys, der LAN – Partys…. Eben ein verrücktes Jahrzehnt. Aber für uns war es ein Jahrzehnt der Freundschaft. Denn wir sind alle in Meigen aufgewachsen. Wir waren ein ebenso verrückter Haufen aber genau das hat uns ausgemacht. Wir waren Jungs und Mädels aus der gleichen Nachbarschaft in Meigen: Espenweg, Klingenstraße, Hessenweg, Hacketäuerstraße, Thüringer Straße, Meigener Straße, Sängerweg. Das waren unsere Straßen, in denen wir aufgewachsen sind. Zelten, grillen, durch den Wald laufen, uns gegenseitig besucht. Fußball gespielt. Haben bei jedem mal übernachtet. Zusammen an den Nintendos oder an den PC's gespielt. Uns draußen getroffen. Wrestling geschaut, Musik gehört. Zusammen das erste Mal eine Zigarette geraucht so wie das erste Bier getrunken. Viele schöne und unvergessliche Erinnerungen. Als Erwachsener doch leider aus den Augen verloren, aber wenn man sich zufällig getroffen hat, war es immer herzlich und wie früher. Mit Schrecken haben wir jetzt erfahren müssen, dass einer von uns nicht mehr unter uns weilt: DENNIS TESCH. Wir sind fassungslos über deinen viel zu frühen Tod und sind voller Trauer. Denn du warst genau so ein Teil, wie jeder andere aus unserer Meigen Clique. Wir danken dir für all die zahllosen Momente und Erinnerung. Aber ganz besonders für deine Freundschaft. Wir danken dir für jede so verrückte Idee. Dennis, wir werden dich vermissen aber niemals vergessen. In unserer Erinnerung wirst du weiter leben, wie unsere Kindheit und Jugendzeit.

 

 

Eines Tages sehen wir uns wieder und erschaffen uns ein neues Meigen. Bis dahin sagen wir Danke und pass auf dich auf, WOOOOOOOOO, DENNIS TESCH deine Meigener Clique.

 

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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