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25. Februar 2020

ADAC Sommerreifentest: Nahezu alle überzeugen




ADAC Sommerreifentest: Nahezu alle überzeugen


Die Wahl des Reifens kann die Fahrsicherheit erheblich beeinflussen. Insofern ist es eine gute Nachricht, dass im aktuellen ADAC Sommerreifen-Test für Mittelklasse-SUV sowie Vans (235/55 R17) die Mehrzahl der zwölf getesteten Reifen im Grundsatz überzeugen konnte. Dabei untersuchten die ADAC Tester eine alternative Reifengröße für Vans sowie Mittelklasse-SUV: Vor dem Hintergrund, dass im vergangenen Jahr Sommerreifen der Dimension 215/65 R16C (C-Reifen) vor allem unter Sicherheitsaspekten schlecht abschnitten, fiel die Wahl auf Sommerreifen der Dimension 235/55 R17. Getestet wurden die Reifen auf Fahr- und Sicherheitseigenschaften sowie unter Umwelt- und Wirtschaftlichkeitsaspekten. Im Ergebnis sollten Fahrer von Mittelklasse-SUV und Vans auf die alternative Dimension setzen: Mit nur einer Ausnahme erhalten die Sommerreifen dieser Dimension "gut" oder "befriedigend". Spitzenreiter ist der Michelin Primacy 4, Schlusslicht der Laufenn S-Fit EQ. Dabei überzeugten die vier mit "gut" bewerteten SUV-Reifen nicht nur auf nasser, sondern auch auf trockener Fahrbahn, aber auch beim Kraftstoffverbrauch und im Verschleiß. Bei der Laufleistung hebt sich der Michelin mit knapp 47.000 km innerhalb der Spitzengruppe heraus, so dass dieser den ersten Platz erhält. Dagegen sind wenig Grip und schlechte Balance bei Nässe verantwortlich für das "mangelhaft" des Laufenn. Er benötigte darüber hinaus mit knapp 45 Metern den längsten Bremsweg auf nassem Beton im Testfeld.

Erstmals hat der ADAC auch 18 Zoll Reifen getestet, zumal größere Reifen immer beliebter werden. Die getestete Dimension für die Golfklasse (225/40 R18) gehört zu den zehn meisterverkauften Reifendimensionen für Sommerreifen. Sie performen insgesamt auf ordentlichem Niveau. Neben dem Continental PremiumContact 6, dem Michelin Pilot Sport 4 und dem Goodyear Eagle F1 Asym 5 zählt auch der Maxxis Victra Sport 5 zu den empfehlenswerten Reifen. Einzig der Rotalla Setulla S-Pace RU 01 kann nur ein "ausreichend" erreichen.

Die vier mit "gut" bewerteten Sportreifen in der Golfklasse bieten auf trockener wie nasser Fahrbahn gute Fahreigenschaften und schneiden zudem im Verschleiß gut ab. Der Conti kann zwar auf trockener Fahrbahn nicht ganz mit dem Niveau der Spitzengruppe mithalten, erhält aber aufgrund der kurzen Bremswege im Trockenen insgesamt ein gutes Resultat. Im Idealfall gelingt dem Hersteller eine ausgewogene Lösung des Zielkonflikts Fahrleistungen gegenüber Verbrauch und Verschleiß. Das schafft der Pirelli P Zero nicht. Er bietet zwar die mit Abstand besten Trockeneigenschaften und die zweitbeste Nassperformance aller 16 Testreifen, wird aber bei Verbrauch und Verschleiß abgewertet. Dieses Modell ist eine Alternative für Fahrer mit einer geringen Jahreslaufleistung oder höheren Ansprüchen an Fahrperformance als an die Laufleistung.

Generell ist es ratsam, beim Reifenkauf das eigene Fahrverhalten zu berücksichtigen. Die aktuellen Sommerreifen überzeugen die Tester weitgehend, daher sollten Verbraucher beim Kauf zusätzlich individuelle Vorstellungen etwa bei Bremseigenschaften, Geräuschbelastung oder Laufleistung und Kraftstoffverbrauch berücksichtigen.

 

 

PM + Foto ADAC

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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