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01. Januar 2020

VIEL ARBEIT FÜR DIE POLIZEI

 

 

Wuppertal (ots) In der Silvesternacht 2019/2020 nahm die Polizei im bergischen

 

Städtedreieck zwischen 18:00 Uhr und 06:00 Uhr, 300 Einsätze wahr.

Die Zahl verteilt sich auf 198 Einsätze in Wuppertal, 48 in Remscheid

und 54 in Solingen. Damit liegt die Einsatzbelastung auf einem

vergleichbaren Niveau zu den Vorjahren (2018=334, 2019=301). Im

Folgenden werden die Vorjahreszahlen in Klammern dargestellt.

 

Insgesamt kam es zu 25 Körperverletzungen, darunter auch Schlägereien

W=16, RS=5, SG=4 (12/5/3). 19 Mal rückten die Beamten zu

Sachbeschädigungen an, W=12, RS= 4, SG=3 (9/5/3). 24 Ruhestörungen

kamen zur Meldung, W=10, RS=7, SG=7 (11/6/4). Genau wie im Vorjahr

mussten 13 Personen aus unterschiedlichen Gründen ins

Polizeigewahrsam, W=7, RS=2, SG=4 (7/1/6).

Auch der unsachgemäße Umgang mit Böllern führte zu polizeilichen

Einsätzen. Bei insgesamt 19 Einsätzen (W=11, RS=1, SG=7) mussten

Feiernde auf die Gefahren hingewiesen und klärende Gespräche geführt

werden.

 

In Wuppertal sollte der Fahrer eines Audis gegen 02:25 Uhr auf der

Berliner Straße kontrolliert werden. Der Fahrer missachtete jedoch

die Anhalte Zeichen der Polizisten und floh mit seinem Fahrzeug über

die Widukindstraße in Richtung Waldeckstraße. In Höhe der Werlestraße

verlor er die Kontrolle über sein Auto und er fuhr gegen eine

Sitzgelegenheit und einen Baum auf dem Bayerplatz. Nur durch Zufall

kam es nicht zu einem Zusammenstoß mit drei Fußgängern, die auf dem

Gehweg der Widukindstraße liefen. Der 22-jährige Fahrer musste ins

Krankenhaus gebracht werden. Da er nach ersten Erkenntnissen Drogen

zu sich genommen hatte, musste er eine Blutprobe abgeben. An dem

total beschädigten und nicht zugelassenen Audi befanden sich

gestohlene Kennzeichen. Gegen den Mann wurde eine Strafanzeige

vorgelegt.

 

An der Albrechtstaße versuchte eine 61-Jährige, gegen 20:50 Uhr,

ihren Honda in eine Garage zu fahren. Dabei beschädigte sie ein

geparktes Auto. Vermutlich aufgrund ihres alkoholisierten Zustandes

gelang das Einparkmanöver nicht. Als Polizeibeamte sie ansprachen,

äußerte sie Beleidigungen und widersetzte sich den folgenden

Maß-nahmen. Sie musste ihren Führerschein und eine Blutprobe abgeben.

(sw)

 

 

 

PM Polizei

 

Foto: Nied

 

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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