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27. Dezember 2019

Umfangreiches Programm im Industriemuseum

 

 

Solingen/PM-Entdecken, sägen, bohren, schmieden: Das LVR-Industriemuseum in Solingen lädt Kinder und Familien in den ersten Ferientagen im Neuen Jahr dazu ein, in einer historischen Fabrik hinter die Kulissen zu schauen und eigene Ideen handwerklich zu verwirklichen:

 

 

 

Entdeckerführung für Kinder

 

Donnerstag, 2. Januar 2020, 15-16 Uhr

 

Am Donnerstag, dem 02. Januar 2020 um 15.00 Uhr lädt das LVR-Industriemuseum Gesenkschmiede Hendrichs Kinder zu einer Entdeckerführung ein, bei der auch Maschinen und Experimentierstationen in Gang gesetzt werden. Aus welchen Teilen wird ein Taschenmesser zusammengebaut? Wie funktioniert eigentlich eine Dampfmaschine? Wozu braucht man einen Exzenter? Und mit welcher eigenwilligen Konstruktion haben die Fabrikarbeiter früher ihren Kaffee gekocht? Während der Entdeckerführung steht Anfassen, Ausprobieren und Mitmachen auf dem Programm. Die Führung richtet sich an Erwachsene und Familien mit Kindern ab 6 Jahren.

 

Erwachsene Eintritt 5€, Kinder frei; keine Anmeldung erforderlich.

 

 

 

Führung: Die Mechanisierung des Schmiedens

 

Freitag, 3. Januar 2020, 15-16 Uhr

 

Mit Hammer, Amboss und Esse wurden über Jahrhunderte Schneidwaren von höchster Qualität hergestellt. Die Arbeit erforderte vom Schmied nicht nur Erfahrung und Feingefühl, sondern auch Muskelkraft. Daher ist leicht verständlich, weshalb sich wassergetriebene Hammerwerke auch im Bergischen Land verbreiteten. Und noch immer war es ein weiter Weg bis zur Einführung der Riemenfallhämmer, mit denen bis heute in der Gesenkschmiede Hendrichs Rohlinge für Scheren geschmiedet werden. Die Führung vermittelt einen Überblick über die faszinierende Entwicklung der Schmiedetechnik und lädt Kinder mit ihren Eltern oder Großeltern zum Entdecken und Ausprobieren ein.

 

Am ersten Freitag im Monat, dem Freien Freitag, sind Eintritt und Führung für alle Besucher des LVR-Industriemuseums kostenlos.

 

 

 

Besucherwerkstatt „Selbstgebaut!“

 

Samstag, 4. Januar 2020, 13.30 – 16.30

 

Am Samstag, dem 04. Januar 2020 von 13.30 bis 16.30 Uhr können Familien im LVR-Industriemuseum in Solingen in der Besucherwerkstatt Freundschaftsarmbänder, Fantasiefiguren und Schlüsselanhänger aus Metall herstellen. Hierfür bearbeiten wir Aluminium und Kupfer mit Feile, Bohrer, Säge und Spraydose und prägen oder gravieren zum Schluss einen Namen in das Werkstück. Ein Museumsmitarbeiter gibt eine Einführung in den Umgang mit Werkzeug und unterstützt die Kinder bei der Realisierung ihrer Ideen. Entstehende Produkte dürfen nach Hause mitgenommen werden. Der Ferienworkshop richtet sich an Kinder ab sieben Jahren. Der Eintritt für Kinder ist frei, Erwachsene zahlen 5€ Eintritt, Materialkosten pro Teilnehmer 3€. Anmeldung nicht erforderlich (bitte um Verständnis bei kurzen Wartezeiten).

 

 

 

Schmiedewerkstatt für Kinder und Jugendliche

 

Sonntag, 5. Januar 2020, 11-13 Uhr + 14.30 bis 16.30 Uhr

 

Kinder und Jugendliche haben die Gelegenheit, in der Schmiedehalle der ehemaligen Gesenkschmiede Hendrichs ein Buttermesser zu schmieden. Gemeinsam mit dem Museums-Schmied erhitzen die jungen Schmiede ein Stück Stahl im Schmiedefeuer auf der Esse und formen es mit dem Hammer und Zange auf dem Amboss. Anschließend schleifen sie ihr Messer und verleihen ihm so eine glänzende, glatte Oberfläche. Neben dem Umgang mit Werkzeug und Material stehen auch Aspekte des Arbeitsschutzes im Fokus.

 

Eine Teilnahme an dem Programm dauert circa eine Stunde. Das Programm richtet sich an Kinder ab sieben Jahren mit einer Mindestkörpergröße von 120 cm. Als Arbeitskleidung für die jungen Schmiede sind feste Schuhe, lange Hosen und langärmelige Oberteile Vorschrift. Die Kinder nehmen gemeinsam mit einem Eltern- oder Großelternteil teil, da sie nicht durchgängig von einem Museumsmitarbeiter betreut werden. Eintritt Erwachsene 5€, Eintritt Kinder frei; Materialkosten 3€ je Teilnehmer. Anmeldung bitte über die kulturinfo rheinland (Tel. 02234 9921555, E-Mail [email protected]).

 

 

 

 

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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