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08. November 2019

Hildener Straße: Endspurt

 

 

Solingen/Neue Decke senkt die Lärmbelastung

 

Seit rund 15 Monaten wird die Hildener Straße umfassend saniert. Gehwege wurden endgültig hergestellt, Einfahrten und Stellplätze an der Straße gepflastert, Bushaltestellen und Überwege barrierefrei und mit einem Blindenleitsystem ausgebaut, Parkstreifen und Pflanzbeete angelegt. Zum Abschluss erhält die Straße nun zwischen Ulmenstraße und Grenzstraße eine neue Asphaltdecke, die die Lärmbelastung dauerhaft mindert.

 

Vorbereitende Arbeiten im fließenden Verkehr haben bereits begonnen. Für den Deckeneinbau muss der Straßenabschnitt jedoch voll gesperrt werden, alle Nebenstraßen werden an der Einmündung zur Hildener Straße zur Sackgasse. Um die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten, wird am Sonntag, 17. November, gearbeitet.

 

Die Vollsperrung beginnt morgens um 5 Uhr, eine großräumige Umleitung wird ausgeschildert und führt über Haan. Betroffene Anlieger werden mit Handzetteln über mögliche Umfahrungen informiert. Zwar sind die Arbeiten am Abend abgeschlossen, doch muss die neue Decke danach noch auskühlen. Ab Montag, 18. November, 5 Uhr, kann der Verkehr wieder rollen. Von der Sperrung betroffen sind auch Buslinien der Rheinbahn-AG. Sie fahren keine Umleitungsstrecke, sondern enden jeweils vor dem gesperrten Bereich.

 

Grundsätzlich ist der Einbau einer neuen Asphaltdecke immer abhängig von der Witterung. Sollten die Arbeiten nicht ausgeführt werden können, etwa weil es dauerhaft regnet, werden sie um eine Woche auf Sonntag, 24. November, verschoben.

 

Wenn die Decke eingebaut ist, werden noch Restarbeiten erledigt und die neue Fahrbahn wird markiert. Sperrungen sind dafür aber nicht mehr notwendig. Sobald diese Arbeiten beendet sind, ist die umfassende Erneuerung der Hildener Straße abgeschlossen.

 

 

 

 

 

 

 

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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