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09. Oktober 2019

Regenmengen im Wuppergebiet

 

 

Der September zeigte sich nicht mehr ganz so trocken wie die Vormonate. Die Mengen variierten je nach Messstelle. Dies zeigen die Auswertungen des Wupperverbandes.

 

An der Bever-Talsperre in Hückeswagen wurden 102 Liter pro Quadratmeter erreicht, im Schnitt sind es dort 100 Liter. Damit lag die Menge hier ungefähr beim üblichen Mittel. Etwas weniger Regen als im Schnitt fielen z. B. in der Wuppertaler Kläranlage Buchenhofen, dort waren es 74 Lister statt der durchschnittlichen 91 Liter. In der Kläranlage Solingen Burg lag der Wert bei 77 Liter, üblich sind dort 103 Liter. An der Großen Dhünn-Talsperre in Wermelskirchen-Lindscheid wurden 59 Liter gemessen, im Schnitt sind es 92 Liter.

 

Nach 5 vorangegangenen Trockentagen wurde es vor allem im letzten Monatsdrittel es nass: Ab dem 22. September regnete es nahezu täglich. Am meisten Regen wurde an mehreren Messstationen am 28. und 29. September ermittelt. So fielen z. B. an der Bever-Talsperre am 29. September 21 Liter, in Buchenhofen waren es 18 Liter. An der Messstelle Lindscheid war der 26. September der nasseste Tag des Monats mit 12 Litern Regen pro Quadratmeter. An der Messstelle Kläranlage Burg brachte es der nasseste September Tag, der 28.9., auf 17 Liter.

 

Die niederschlagsärmste Messstelle im Wuppergebiet war die Station Odenthal; 42 Liter wurden hier erfasst, 90 sind es im langjährigen Mittel. Am meisten Regen fiel mit 103 Litern an der Eickener Mühle in Kierspe.

 

In punkto Sonnenstunden und Temperaturen verlief der September laut DWD durchschnittlich.

 

Eine Tabelle mit den Niederschlagsdaten finden Sie auf unserer Homepage:

http://www.wupperverband.de/internet/web.nsf/id/li_de_pm_niederschlag_september2019.html

 

 

Foto Nied

PM Wupperverband

 

 

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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