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02. Oktober 2019

WMTV: Solinger Sportler ausgezeichnet

 

 

Solingen/Kindheit und Jugend – Chancen für Entwicklung und Wandel! Entscheidungen, Einstellungen und Gewohnheiten…, all das verändert sich keiner Lebensphase so rasant, wie die in der Kindheit und der Jugend. Wichtige Weichen werden gestellt, die das gesamte späterer Leben beeinflussen und nachhaltig prägen – vor allem die Gesundheit und das Wohlbefinden.

 

 

 

Da Kinds in dem Alter zwischen sechs und 15 Jahren besonders aktiv, wissbegierig und leicht zu motivieren sind, setzt hier der Grundgedanke des „STARKE KIDS Netzwerk der AOK Rheinland/Hamburg“ an. Denn hier wird ein aktiver Beitrag zum Erhalt und zur Verbesserung der Kinder- und Jugendgesundheit geleistet und vorangetrieben.

 

 

 

Aus diesem Grunde schreibt die AOK Rheinland/Hamburg im Rahmen des „STARKE KIDS Netzwerk“ regelmäßig einen Förderpreis bzw. mehrere Förderpreise aus. Damit sollen regionale Projekte ausgezeichnet werden, die Kinder in den Bereichen Ernährung, Bewegung, Stressbewältigung oder Suchtvermeidung stark machen.

 

In diesem Jahr hatten sich 14 Projekte aus allen drei Bereichen des Bergischen Städtedreiecks (Remscheid, Solingen und Wuppertal) beworben, die von einer gemeinsamen Jury begutachtet wurden.

 

Auch der WMTV Solingen 1861 e.V. beteiligte sich in diesem Jahr an der Ausschreibung. Genauer gesagt die Handballer, welche mit ihrem nachhaltig angelegten Projekt

 

 

 

„Kinder stark machen – ausgezeichnete Jugendarbeit im Handball“

 

 

 

besonders im Bereich „Bewegung, Stressbewältigung und Suchtvermeidung“ punkten konnten.

 

 

 

Als besonders nennenswertes Beispiel wurde hier der Umstand hervorgehoben, dass es bei uns seit geraumer Zeit schon keinen eigenen Alkoholverkauf mehr bei Jugend-Turnieren oder Spielen gibt. Egal ob diese nun in der Halle, auf dem Rasen oder auf dem Sand stattfinden – der Wald-Merscheider TV achtet darauf und setzt diese Vorgabe auch konsequent durch. Und das mit großem Erfolg bzw. Zustimmung.

 

Eine Haltung die auch für die anderen Bereiche des Großvereins vom Sportpark Solingen-Wald selbstverständlich ist. Egal ob beim Rugby, Hockey oder Badminton (…), überall wird das alkoholfreie Konzept im Bereich der Jugendveranstaltungen durchgezogen.

 

Neben dem WMTV Solingen wurden auch noch andere, sehr interessante und nachhaltige Projekte ausgezeichnet.

 

 

 

 

Hier die Platzierungen im Überblick:

 

 

 

Platz 1:

 

 

 

Naturprojekt „back to nature“, OGGS Hasten Remscheid = 3500 EUR

 

 

 

Platz 2:

 

 

 

Aktionstag „Gesundheit bewegt Schulen“, SV Bayer Wuppertal = 2000 EUR

 

 

 

Platz 3:

 

 

 

„Familienzeit“, Solinger Sportbund = 1500 EUR

 

 

 

„Miteinander-füreinander“, GS Uhlandstraße Solingen = 1500 EUR,

 

 

 

„Kinder stark machen – ausgezeichnete Jugendarbeit im Handball“,

 

 

 

WMTV Solingen = 1500 EUR

 

 

 

Neben den Fördergeldern gab es noch eine Urkunde und jeweils ein Pokal in Form einer Hantel, welche symbolisch für das „STARKE KIDS – Netzwerk“ steht.

 

 

 

 

 

 

 Foto: WMTV (c)

 

 

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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