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10. September 2019

Für sicheren und modernen Verkehr

Solingen/Die Ratsfraktion DIE LINKE spricht sich, wie schon in den letztjährigen Haushaltsberatungen, für eine Geschwindigkeitsüberwachung am Werwolf aus. Im Hinblick auf die vorliegenden Unfallzahlen ist nicht nachvollziehbar, warum alle anderen Fraktionen einer Beschränkung auf Rotlichtüberwachung zugestimmt haben. „Aus unserer Sicht ist es erfreulich, dass die Fraktion der Grünen sich inzwischen für eine Geschwindigkeitsüberwachung ausspricht“ betont Erik Pieck (Verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE), „während sie in derHaushaltsberatung noch der Mehrheit gefolgt sind und nur DIE LINKE den Änderungsantrag ablehnte. Wir hoffen, dass auch bei den anderen Fraktionen ein entsprechendes Umdenken im Interesse der Verkehrssicherheit einsetzt.“ Wir fordern eine moderne Verkehrspolitik und eine konsequente Umsetzung derbeschlossenen Änderungen des Modal Split zugunsten des öffentlichen Nahverkehrs und zur Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs. Hierzu ist es notwenig Investitionsmittel zum Ausbau des Nahverkehrsnetzes bereitzustellen. Diese können unter anderem aus den zusätzlichen Einnahmen aus der Verkehrsüberwachung finanziert werden.„Auch aus jugendpolitischer Sicht ist ein flächendeckender und eng getakteter Nahverkehr zwingend erforderlich“, ergänzt die jugendpolitische Sprecherin Joelle Möltgen. „Insbesondere die Forderungen des Jugendstadtrates gegen Kürzungen und für einen Ausbau des ÖPNV verdeutlichen, dass junge Menschen auf einen funktionierenden Busverkehr angewiesen sind.“Wir hoffen, dass die anderen Fraktionen den Einsatz für ein Umsteuern in der Verkehrspolitik auch während der anstehenden Haushaltsverhandlungen fortsetzen und sich nicht auf faule Kompromisse einlassen, die ein Festhalten am Status-quo beinhalten.


PM Die Linke SG

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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