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20. August 2019

Gassie gehen: Immer mit Beutel

Solingen/Hundekotbeutel kostenfrei abholen.

Die Stadt soll sauberer werden. Das ist Ziel der Kampagne „Sauberes Solingen", die vor wenigen Wochen gestartet ist. Die Technischen Betriebe Solingen (TBS) haben bereits vor geraumer Zeit damit begonnen, in der Innenstadt kritische Stellen intensiv zu reinigen. Auf Missstände reagieren sie schnell und kümmern sich beispielsweise darum, wilde Kippen zu beseitigen.

Unter dem Motto „Mensch: Wir machen alle(s) sauber" soll aber vor allem eine Doppelstrategie zum Einsatz kommen: Damit der Erfolg von Dauer ist, muss jeder anpacken und sich mit für die Sauberkeit  verantwortlich fühlen. Deshalb wil man Hand in Hand mit den Bürgerinnen und Bürger arbeiten. 

Gerade beim leidigen Thema Hundekot sind die TBS auf die Einsicht und Unterstützung von Frauchen und Herrchen angewiesen. So sollte es für eigentlich jeden Hundebesitzer selbstverständlich sein, beim Gassi-Gehen Beutel für die Hinterlassenschaften des Vierbeiners mitzunehmen und zu benutzen. Damit das in Zukunft noch besser gelingt, bieten die TBS jetzt einen neuen Service: Ab sofort können Hundekotbeutel kostenfrei an verschiedenen Ausgabestellen abgeholt werden: in den Bürgerbüros, an der Information des Rathauses und des Verwaltungsgebäudes Bonner Straße, am Entsorgungszentrum Bärenloch (Kasse) und am Müllheizkraftwerk (Kasse) sowie am TBS-Betriebshof Dültgenstaler Straße. An der Abgabestelle erhalten Hundehalter pro Besuch zwei Rollen mit 15 umweltfreundlichen Tüten aus Maisstärke. Grundsätzlich ist die Beseitigung des Hundekots auf öffentlichen Flächen übrigens auch Pflicht und wer sich nicht daran hält, dem droht ein Bußgeld.

Und damit der gefüllte Beutel auch richtig entsorgt werden kann, haben die TBS bereits damit begonnen, an beliebten Wanderwegen, in Bachtälern und überall dort, wo viele Gassi-Gänger unterwegs sind, zusätzlich Mülleimer aufzustellen.

Symbolbild

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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