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08. Juli 2019

„Einbrüche zur Ferienzeit“

Solingen/red - in unserer Reihe rund um den Urlaub gibt es heute Tipps zum Thema:    „Einbrüche zur Ferienzeit“

Stefan Weitkämper, Polizeioberkommissar - Pressesprecher hat einige Tipps für unsere Leser:" Dass es zur Ferienzeit mehr Einbrüche gibt, als außerhalb der Urlaubssaison, ist nicht mehr die Regel. Einbrecher können zu jeder Zeit zuschlagen, bevorzugen aber nach wie vor die „dunkle Jahreszeit“, also die Wintermonate. Zum einen, weil die Täter im Schutz der Dunkelheit agieren können, zum anderen, weil man bereits am späten Nachmittag von außen erkennt, wo das Licht aus ist und sich niemand aufhält. Deswegen ist neben solider Sicherungstechnik wichtig, dass man seine Wohnung oder sein Haus bewohnt aussehen lassen sollte - insbesondere bei längerer Abwesenheit zur Urlaubszeit. Wir raten deswegen dazu, die Nachbarn über den Urlaub zu informieren, damit diese die Wohnung betreuen, die Rollläden abends herunterlassen, den Briefkasten regelmäßig leeren oder gelegentlich den Fernseher oder das Radio einschalten. Denn: zugezogene Vorhänge, fehlende Beleuchtung, ein voller Briefkasten und ständig heruntergelassene Rollläden sind Hinweise auf Leerstand und sollten vermieden werden. Lassen Sie Ihre Wohnung bewohnt erscheinen - durch Verwandte, Freunde, Nachbarn. Auch der Einsatz von Zeitschaltuhren für Rollläden, Beleuchtung, Radio kann sinnvoll sein. Die Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle informiert kostenlos und unverbindlich über Sicherheitstechnik und gibt weitere Tipps rund um das Thema Einbruchschutz."  

 

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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