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05. Juli 2019

Bethanien expandiert

Zweite Tagespflege für Senioren und Betreuungsgruppe für Mitarbeiterkinder eröffnet

Solingen, 5. Juli 2019. Die Bethanien-Gruppe erweitert ihre Aktivitäten am Standort Solingen um zwei neue Einrichtungen. Auf dem Parkgelände an der Aufderhöher Straße 169-175 eröffnete das Unternehmen die zweite Tagespflege für Senioren sowie eine Betreuungsgruppe für Mitarbeiterkinder.
Die Tagespflege bietet Platz für 17 Senioren und entstand durch umfassende Umbaumaßnahmen im Souterrain des Diakonissen-Mutterhauses. „Dort, wo nun der Tagesraum unserer Gäste ist, war vorher ein Schwimmbecken“, erklärt Hartmut Fehler, Vorstand für den Geschäftsbereich Ambulante Dienste in der Bethanien-Gruppe.
Die Erweiterung des Tagespflege-Angebots sieht er als konsequenten und wichtigen Schritt, pflegende Angehörige spürbar zu entlasten. „Viele Senioren mit Pflege- und Betreuungsbedarf können zuhause leben, weil Angehörige oder Bekannte ihnen dabei helfen“, sagt Fehler. Damit das über einen möglichst langen Zeitraum gelingt, bietet die neue Tagespflege Bethanien-Aufderhöhe an fünf Tagen in der Woche Entlastung an. „Solche Tage sorgen für Atempausen im Alltag – sowohl für Pflegende als auch für Pflegebedürftige“, weiß der Pflegeexperte.
Kinderbetreuung für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie

In der Kinderbetreuungsgruppe „Magnolienblüten“ kümmert sich indes montags bis freitags von 7 bis 17 Uhr ein Team aus Erziehern, Therapeuten, Kinderpflegern und Ehrenamtlichen um bis zu neun Kinder von Mitarbeitenden der Bethanien-Gruppe. „Mit diesen neuen Angebot möchten wir unsere Mitarbeitenden am Standort Solingen aktiv dabei unterstützen, ihr Berufs- und Familienleben bestmöglich miteinander zu vereinbaren“, erklärt Matthias Ruf, Vorstands-vorsitzender der Bethanien-Gruppe. Neben dem gemeinsamen Spielen, Musikförderung und kreativem Gestalten für die Feinmotorik gibt es bei den „Magnolienblüten“ diverse Bewegungsangebote, Spaziergänge sowie gemeinsam selbst zubereitete Mahlzeiten.

 

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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