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22. Mai 2019

Botanischer Garten 3. Rosenfest

Solingen/die Rose ist die Königin des Gartens und es gibt sie in den verschiedensten Formen und Farben. Aus diesem Anlass veranstaltet die Stiftung Botanischer Garten Solingen e.V. und der Verein zur Förderung der Rosenkultur des Bergischen Landes von 1877 e.V (kurz Rosenfreunde genannt), am Donnerstag, den 30.05. 2019 von 14 bis 18 Uhr das dritte Rosenfest auf der Fläche vor und um das Rosarium im Botanischen Garten Solingen.

Alles rund um die Königin des Gartens ist das Motto dieses Festes. Es werden Rosenschnittkurse, Rosenberatung oder spezielles Rosenwerkzeug angeboten. Natürlich können auch verschiedenste Rosensorten, die von den Rosenfreunden gezogen wurden erworben werden. Auch für musikalische Unterhaltung wird von den Rosenfreunden gesorgt.

Die Rosenfreunde aus deren Reihen 1998 die Stiftung Botanischer Garten Solingen entstanden ist, unterhalten seit Jahren einen ADR-Rosengarten im Botanischen Garten. ADR = Allgemeine Deutsche Rosenneuheiten Prüfung bedeutet, dass Rosenneuheiten gepflanzt werden, die nicht mit  Schutzmitteln behandelt werden. Nach drei Jahren erfolgt eine Begutachtung, eine sogenannte Rosenschau. Dort werden u.a. für Form, Wiederstandfähigkeit, Duft usw. bis zu 100 Punkte vergeben. Eine Rose benötigt mindestens 75 Punkte um eine ADR-Rose zu werden. Die deutsche Rosenprüfung ist die strengste auf der ganzen Welt.  Die Rosenfreunde geben jedes Jahr eine Liste mit Rosensorten  heraus, die für das Klima im Bergischen Land am besten geeignet sind.

Die Gewächshäuser und der Gartenkiosk sind geöffnet! 

Der Eintritt ist frei. Spenden für den Garten sind immer willkommen.

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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