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21. Mai 2019

„Solingen kommt weiter voran!“

Solingen/red - Fraktionsvorsitzende Iris Preuß-Buchholz: „Gute Noten für Planungen im Rathaus“. Dass die druckfrische Haushaltsgenehmigung von Regierungspräsidentin Birgitta Rademacher die Freigabe wichtiger Projekte für Solingen bedeutet, ist für die SPD-Ratsfraktion einer der wichtigsten Effekte: „Wir haben den verlangten Haushaltsausgleich 2018 sogar mit großen Investitionen in die Zukunft unserer Stadt geschafft“, sagt die Fraktionsvorsitzende Iris Preuß-Buchholz. „Mit dem genehmigten Haushalt kommt Solingen auch 2019 mit Sicherheit wieder ein großes Stück voran.“

„Positiv sehen wir vor allem die mehrfachen Verweise der Haushaltsverfügung auf vorsichtige Planungszahlen der Verwaltung.“ Die Annahmen des Rathauses bei der Entwicklung von Einnahmen und Ausgaben erhielten durchweg gute Noten. Iris Preuß-Buchholz: „Dass zudem auch die Übererfüllung des Haushaltssicherungsplans gelobt wird, können die Beschäftigten unserer Stadtverwaltung durchaus mit Stolz für sich verbuchen.“

Durchweg einverstanden zeigt sich die SPD-Fraktion mit den Haushaltsrisiken, die der Bescheid der Regierungspräsidentin aufzeige. „Wir sind uns bewusst, dass auch unsere Stadt fest von diversen Entwicklungen abhängig ist, die wir vor Ort nicht beeinflussen können“, sagt die Fraktionsvorsitzende. „Interessant ist dabei, dass die meisten dieser Risiken direkt mit der Bundes- und Landespolitik verbunden sind.“ Das gelte vor allem für die Millionen-Ausgaben im Sozialbereich. „Hier wird sehr deutlich, wie hoch die Sensibilität für die Kommunalfinanzen in Berlin und Düsseldorf eigentlich sein muss.“

„Die Verfügung macht aber auch sehr deutlich, wo die Regierungspräsidentin klare Grenzen sieht“, sagt Iris Preuß-Buchholz. So müssten Investitionen auch weiterhin sehr präzise begründet werden, und neue freiwillige Aufgaben dürfe die Stadt nicht übernehmen. Das zeige sich beispielsweise bei den sehr strikten Ausführungen zur zwingenden Verlustobergrenze von neun Millionen Euro im Stadtwerke-Verkehrs­betrieb. „Sehr deutlich wird im Bescheid auch die Forderung nach vorrangiger Schuldentilgung betont.“ Die SPD-Fraktionsvorsitzende: „Es wird also auch weiterhin keinerlei Spielraum für politische Extrawünsche geben. Dessen müssen sich gerade vor einer Kommunalwahl alle bewusst sein.“

 

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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