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18. Mai 2019

Auf der Hasseldelle lebt der Genossenschaftsladen

Solingen/Peter Nied - Mit einem Festakt wurde heute das Zehnjährige Bestehen des Beroma Ladens gefeiert. Dazu beromaGenossenschaft Vorstand: Hans-Peter Harbecke:"am 13. Mai 2009 wurde die beroma eG Solingen ins Genossenschaftsregister eingetragen. Das erinnert uns natürlich daran, welch enormen Anstrengungen damals gemacht werden mussten, um den kleinen Laden, den wir durch die Insolvenz der Vorgängerin übernommen hatten, ans Laufen zu bringen. beroma - das steht für „Bergischer Regionalmarkt“, ein kleiner Markt in der Siedlung Hasseldelle, der dort die Nahversorgung zu sichern hat. Es war damals ein Novum, eine Genossenschaft zu gründen, um das notwendige Kapital zur Übernahme aufzubringen, Kapital, dass in erster Linie die Bewohner der Siedlung aufbieten mussten. Und es gelang auch, wie wir jetzt wissen.

Jetzt sind 10 Jahre vorbei, und der beroma geht es sehr gut. Die Genossenschaft ist kerngesund. Das ist in erster Linie den Mitarbeitern zu verdanken, die sich täglich einsetzen, und natürlich den Kunden, die bei uns einkaufen. Unsere Mitarbeiter, das sind zwei Marktleiterinnen, zwei Auszubildende und bis zu sechs Teilnehmer  einer "Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung“ , wie es offiziell heißt. Das sagt natürlich auch aus, dass es ohne die hervorragende Zusammenarbeit mit dem Kommunalen Jobcenter Solingen nicht so gut laufen würde."

Der kleine Laden ist gut sortiert und für viele Anwohner immer wieder  eine Alternative im Alltag. Im gleichen Ladenlokal war vom Neubau der Siedlung an immer ein Lebensmittelgeschäft. Am Festakt nahmen der Oberbürgermeister Kurzbach,  Bezirksbürgermeister-Mitte Richard Schmidt und Altoberbürgermeister Franz Haug teil.


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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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