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12. Mai 2019

Klaus Major Heuser Band in der COBRA

Neue Platte von der Klaus Major Heuser Band ? Da kann man sich auf gediegene Arbeit des Ex-BAP Gitarristen &Songwriters verlassen, auf stimmige Songs und Gitarren, die in den Arm nehmen. EineBand in Bestform sozusagen, zumal das Ensemble wieder mit den nach hunderten von Auftritten bestens eingespielten und kongenial agierenden Musikern angetreten ist.

Die Welt ändert sich rasant, nichts scheint zu bleiben, wie es war. Die letzten Jahre haben viele Menschen ratlos, manche fassungslos gemacht angesichts von nie für möglich geglaubten politischen Tendenzen und gesellschaftspolitischen Brüchen. Gibt es denn angesichts von Trump und Brexit, Flüchtlingskrise, Plastikvermüllung der Meere und AFD noch Refugien des Seelenfriedens, wo man bekommt, was man erwartet, wo keine falschen Versprechungen gemacht werden, wo es nicht nur um den schnellen, vordergründigen Erfolg geht, wo sich kein Gift in blendenden Verpackungen verbirgt?

Vielleicht liegt eine Anwort auf diese Frage ja in handgemachter Musik, in dem unverstellten Empfinden für Authentizität, für Unmittelbarkeit, Nähe und Wärme, in der konsequent gelebten Leidenschaft für die Sache.
Die Klaus Major Heuser Band ist eine Band, die genau in diesem Sinne ihre Kräfte einsetzt. Damit ist sie ein musikalisch integrer und in Stil und Attitüde absolut authentischer und verlässlicher Vertreter der deutschen Rockszene. Man sieht und hört ihr einfach an, dass sie liebt, was sie tut! Und sie schaut nach vorn, lebt bei aller Treue zu ihren Roots und mit dankbarem Blick zurück auf die frühen Erfolge ihres Bandleaders dann doch viel lieber im Hier und Jetzt. Dabei will die Band das Rad nicht unbedingt neu erfinden, sie setzt auf Bewährtes, auf den großen Kumpel Rockmusik in seiner allumfassenden Gnade, auf denjenigen also, mit dem man immer schon Spaß haben konnte, an dessen Schulter man sich voll Vertrauen lehnt, der euphorisiert, aber bei Bedarf auch Trost zu spenden in der Lage ist.

Für das aktuelle Album „And now?!“ hat sich Klaus mit seiner Heuser-Band viel Zeit genommen. Zeit die es brauchte, um neue griffige Songs, von der fühligen Ballade bis hin zum deftigen Rock-Kracher zu entwickeln, die bei dieser Produktion natürlich auch wieder von warm atmenden Gitarren getragen werden.

Klaus Heuser weiß seinen akustischen und elektrischen Instrumenten klassische Sounds zu entlocken, die doch auch immer ganz nach ihm selbst klingen, so wie auch seine Art ein Solo aufzubauen und auf den Höhepunkt zu zwingen, nach wie vor als zuverlässiges Markenzeichen seines Spiels gelten muss.

In Keyboarder/Gitarrist Matthias Krauss, Bassist Sascha Delbrouck und Drummer Marcus Rieck, allesamt solistisch starke Akteure, hat er wieder seine bewährte, gewachsene Band um sich versammelt, Musiker, die auf dem neuen Album erneut großartig interagieren, locker gewebte, wie auch stramm gezurrte Teppiche als Grundlage für Thomas Heinens starke vokale Präsenz ausrollen und die hohe Kunst des Ensemblespiels lustvoll zelebrieren.

„And now?!“ Was Aufforderung und Frage zugleich in sich birgt, wartet zumindest in Form des neuen Albums der Klaus Major Heuser Band mit einer zuversichtlichen Antwort auf, die da heißen könnte: was auch passiert .. nein nein, natürlich kein plumpes Signal sentimentaler Selbstbezogenheit, aber doch ein Statement der Treue, ein Schöpfen aus dem als wahr und richtig Empfundenen, genährt von Passion, ein Angebot zur Kommunikation und Freundschaft. In diesem Sinne ist da ein Weg „… and now!?“ Here weg go!

Samstag 25. Mai 2019

Beginn 20:00 Uhr


Foto (c) Heuser Band

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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