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24. April 2019

Erstes Monheimer Literaturfest

Ulla-Hahn-Haus lädt vom 10. bis zum 12. Mai zu spannenden Lesungen und der Eröffnung von Hillas Leseschuppen

Monheim am Rhein. Mit bekannten Autorinnen und Autoren, spannenden Lesungen an neuen Orten und der Eröffnung eines ganz besonderen Schuppens wird im Mai die Literatur gefeiert. Von Freitag, 10. Mai, bis Sonntag, 12. Mai, lädt das Ulla-Hahn-Haus zum ersten Monheimer Literaturfest. Kuratiert vom Lyriker Norbert Hummelt gibt es unter dem Motto „Einmal am Rhein“ verschiedene Lesungen und Gespräche mit Bela Chekurishvili, Sina Klein, Sabine Schiffner, Michael Lentz, Karoline Menge und natürlich Ulla Hahn.

„Es ist toll, dass sich so viele interessante Autorinnen und Autoren angekündigt haben“, freut sich Sonja Baumhauer, Leiterin des Ulla-Hahn-Hauses. „Kleine und große Lesebegeisterte sind herzlich eingeladen, an unterschiedlichen Orten Literatur zu erleben und sich dabei auch mit den Themen Heimat, Herkunft und Fremde auseinanderzusetzen“. Das Literaturfest soll künftig alle zwei Jahre stattfinden.

Zum Auftakt gibt es am Freitag, 10. Mai, von 15 bis 18 Uhr ein kostenfreies Familienfest mit Ulla Hahn im und am Ulla-Hahn-Haus. In einer Hälfte des Backsteinbaus an der Neustraße wuchs die 1945 geborene Schriftstellerin auf, ihre Kindheit verarbeitete sie später mit der Hauptfigur Hilla Palm in den Romanen „Das verborgene Wort“ und „Aufbruch“. Im Rahmen des Familienfests wird nun in Anlehnung an den Hühnerstall, in dem sie die Literatur entdeckte, Hillas Leseschuppen eröffnet. Als Teil der MonChronik, Monheims dezentralem Heimatmuseum, können Besucherinnen und Besucher hier auf den Spuren Hilla Palms wandeln.

Zur Eröffnung können Besucherinnen und Besucher im Garten rund um den Schuppen an spannenden Aktionen teilnehmen. Kleine und große Gäste sind eingeladen, mit Sprache zu experimentieren, gemeinsam mit Hilla schöne Wörter und Sätze zu suchen und sich einen Vorrat wertvoller Wörter anzulegen. Zum ausgiebigen Schmökern laden Kaffee, Kuchen und Leseinseln ein. Im Saal des Ulla-Hahn-Hauses gastiert derweil die Wanderausstellung „Buchstäblich anders“ der Internationalen Jugendbibliothek mit kunstvollen Alphabet-Büchern aus der ganzen Welt.

Um 19 Uhr liest Ulla Hahn in Kooperation mit den Monheimer Kulturwerken in der zukünftigen Kulturraffinerie K714 aus „Wir werden erwartet“, dem vierten Teil ihres Romanzyklus. Der Abschluss der Tetralogie beleuchtet die Hoffnungen, Utopien und Desillusionierungen der 68er-Generation. Der Eingang der alten Shell-Fassabfüllanlage an der Rheinpromenade liegt an der Seite des Comfort-Hotels und ist am besten zu Fuß und mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Wer die Lesung erleben möchte, erhält ab sofort in der Geschäftsstelle der Monheimer Kulturwerke im Monheimer Tor, Rathausplatz 20, Freikarten. Eine Anmeldung per Telefon oder E-Mail ist aus organisatorischen Gründen nicht möglich.

Am Samstag, 11. Mai, startet um 14 Uhr vom Ulla-Hahn-Haus ein gemeinsamer literarischer Rheinspaziergang mit allen anwesenden Autorinnen und Autoren. Teilnehmende können sich auf kurze Lesungen in den Rheinwiesen freuen und eigene Lieblingsgedichte vortragen. Im Ulla-Hahn-Haus lesen um 19 Uhr die Schriftstellerinnen Sabine Schiffner aus Köln, Sina Klein aus Wien und Bela Chekurishvili aus Gurjaani in Georgien. Mit Norbert Hummelt sprechen sie über ihr Schreiben, über den Rhein, über Fortgehen und Heimkehren. Den Abschluss bildet am Sonntag, 12. Mai, eine Roman-Matinee um 11 Uhr im Ulla-Hahn-Haus. Dabei stehen zwei Autoren mit sehr unterschiedlichen Werken im Mittelpunkt: Karoline Menge, Preisträgerin des Ulla-Hahn-Autorenpreises 2018, mit „Warten auf Schnee“, und Michael Lentz mit dem Roman „Schattenfroh“. Die Teilnahme an den drei Veranstaltungen kostet jeweils 5 Euro.

Anmeldungen für alle Veranstaltungen im Ulla-Hahn-Haus werden über die städtische Internetseite www.monheim.de/ulla-hahn-haus, per E-Mail an [email protected], telefonisch unter 02173 951-4140 oder persönlich in der gemeinsamen Geschäftsstelle mit der Kunstschule entgegen genommen. Montags, dienstags und mittwochs ist die Geschäftsstelle von 8.30 bis 12 Uhr in der Kunstschule am Berliner Ring 9 geöffnet. Donnerstags und freitags öffnet die Geschäftsstelle im Ulla-Hahn-Haus, Neustraße 2-4, von 8.30 bis 12 Uhr und donnerstags zusätzlich von 14 bis 17.30 Uhr.

Das Ulla-Hahn-Haus ist bereits seit einigen Jahren Bestandteil der MonChronik. Der interaktive Leseschuppen macht die Geschichte nun vor Ort erlebbar. Als dezentrales Stadtmuseum verknüpft und inszeniert die MonChronik Geschichtsorte und historische Sehenswürdigkeiten. Verbunden durch die blauen Gänse-Spuren können Interessierte eine ganz persönliche Entdeckungstour erleben. In der kostenlosen MonChronik-App bietet die Gans ihre Dienste als Stadtführerin an. Hillas Leseschuppen ist ab dem 10. Mai täglich, montags bis sonntags, von 10 bis 18 Uhr zu besichtigen. (bh)

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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