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23. April 2019

Solinger Jugendliche sind zum Austausch in Senegal

Schon zum 35. Mal findet der jährliche Jugendaustausch zwischen den Partnerstädten Solingen und Thiès statt. Während der Osterferien ist  eine Gruppe Solinger Schülerinnen und Schüler im Senegal zu Gast, um Land und Leute kennen zu lernen. Der Fokus der ersten Woche stand ganz im Sinne des Klimaschutzes: die Jugendlichen und ihre Betreuer, Volker und Siecke Ludwig, bauten für bedürftige Familien eines angrenzenden Dorfes energiesparende Kochstellen. Auch senegalesiche Schülerinnen und Schüler des vorangegangenen Austausches waren mit dabei. "Den Jugendlichen macht die gemeinsame Arbeit, die auch noch für die Familien und die Umwelt gewinnbringend ist, sehr viel Spaß ", so Volker Ludwig, Jugendgruppenleiter der Jugendfeuerwehr Solingen, die als Träger des Austausches seit mehreren Jahrzehnten die Arbeit im Senegal unterstützt. Durch die gemeinsame Arbeit werde die Völkerverständigung gefördert und das Verständnis füreinander geweckt, ergänzt Siecke Ludwig, Beisitzerin des Fördervereins Freundschaft mit Senegal e.V. und stellvertretende Stadtjugendfeuerwehrwartin der Jugendfeuerwehr Solingen. Die Jugendlichen beider Länder könnten durch diese Erfahrung lernen und persönlich wachsen.
In  dieser Woche wird die Gruppe noch die wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Senegal wie die ehemalige Sklaveninsel Gorée (UNESCO-Weltkulturerbe) und die Stadt Joal-Fadiouth besuchen. Außerdem nehmen die Jugendlichen an zwei Tagen am Schulunterricht des Gymnasium Malick Sy teil und verbringen einige Stunden in senegalesichen Familien, um ein wenig vom Lebensalltag in dem afrikanischen Land zu erfahren.


Foto: Siecke Ludwig
PM Stadt Solingen

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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