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16. März 2019

Hochwasser in Unterburg

Solingen/red - Zur Hochwasserlage Solingen Unterburg und Wipperkotten teilt die Leitstelle der Feuerwehr mit:" Gegen 20:00 Uhr am Freitagabend, den 15.03.2019, wurde die gemeinsame Feuerwehrleitstelle Solingen/Wuppertal vom Wupperverband über stark ansteigende Pegel von Wupper und Eschbach informiert. Die Lage vor Ort wurde umgehend vom Hintergrunddienst der Feuerwehr erkundet und beurteilt. Der Pegel der Wupper stieg in Unterburg langsam aber stetig auf bis zu 3,30m an. Aufgrund der Erfahrungen aus den letzten Jahren wurden umgehend die Löscheinheiten 8 (Burg) und 5 (Böckerhof)nach Unterburg alarmiert. Es bestand die Gefahr einer Überflutung des Parkplatzes auf der Wupperinsel. Die Bevölkerung wurde durch eine Sirenenwarnung, die Warn-Apps "Nina" und "Katwarn" gewarnt, lokale Radiosender sendeten Informationen zur Lage. Auf der Wupperinsel waren ca. 60 PKW geparkt. Fast alle Besitzer kamen kurz nach den Warnungen und parkten ihre Fahrzeuge in sicheren Bereichen. Die Polizei unterstützte die Maßnahmen. Der Parkplatz wurde von Mitarbeitern der Tech nischen Betriebe Solingen gesperrt. Zeitgleich waren Kräfte der Löscheinheit 2 (Rupelrath) am Wipperkotten im Einsatz. Hier wurden wegen der Drohenden Überschwemmungen Sandsäcke zur Sicherung des Kottens verbaut. Glücklicherweise stieg der Pegel der Wupper, trotz weiterer erwarteter Regenfälle, in der Nacht nicht weiter an. Die Lage entspannte sich im Laufe des Samstages und der Parkplatz in Unterburg konnte wieder freigegeben werden. Alle Maßnahmen wurden rein vorsorglich getroffen, um im Falle weiter steigender Pegel größere Schäden zu vermeiden.
  In einigen sozialen Netzwerke wurden die neuen baulichen Hochwasserschutzmaßnahmen im Bereich des Eschbachs in Unterburg kritisch diskutiert. Aus Sicht der Feuerwehr kann gesagt werden, dass sich die baulichen Veränderungen durchweg bewährt haben. In Jahren vor der Umgestaltung war der Eschbach bei ähnlichen Pegelständen der Wupper bereits aus seinem Bett getreten und hat zu Überflutungen im Bereich Unterburg geführt."

Symbolfoto: Nied

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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