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06. März 2019

Freiheitstraße Tempo 30

Remscheid/Ab Donnerstagabend (07.03.) gilt Tempo 30 auf der Freiheitstraße.

Alle Schilder sind aufgestellt, jetzt geht in Remscheid auf der Bundesstraße 229 eine neue Tempo-30-Zone an den Start: Aus Lärmschutzgründen gilt ab Donnerstag, 7. März, auf der Freiheitstraße eine nächtliche Geschwindigkeitsbegrenzung. Im Abschnitt Amtsgericht bis Willy-Brandt-Platz darf von 22 bis 6 Uhr maximal 30 Stundenkilometer gefahren werden.

Der städtische Haupt-, Finanz- und Beteiligungsausschuss hat die Geschwindigkeitsbegrenzung am 22. November 2018 mehrheitlich beschlossen, um die Lärmbelastung für die Anwohner kurzfristig zu reduzieren und ihrem Gesundheitsschutz Rechnung zu tragen.

Die Einrichtung der Tempo-30-Zone gilt als Übergangslösung, bis die Freiheitstraße saniert und mit einem lärmmindernden Asphalt ausgestattet wird. Konkrete Planungen für die Sanierung der Bundesstraße stehen noch aus.


PM Stadt RS

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Kommentare: 2
  • #1

    Ehemaliger anwohner (Mittwoch, 06 März 2019 10:09)

    Ich habe Jahre lang damit gelebt, denn ich wusste auf was ich mich eingelassenen habe. Kein Geld für Asphalt. aber ein Blitzer und Schilder für über 200000 Euro. Das sieht doch nach abzocke aus und alle sind sich einig.

  • #2

    ehemaliger Anwohner (Mittwoch, 06 März 2019 10:23)

    Eine Bundesstraße Tempo 30 no go. Jetzt wo es ruhiger wird kann man die Mietpreise erhöhen oder eine Spielstraße daraus machen damit die Preise höher gehen können. Alles nur Geld mache. Mich hat es nie gestört wie oben schon erwähnt wird wer da wohnt weiß worauf man sich da einlässt.

GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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