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16. Februar 2019

Vielfältiges Programm zum Frauentag

Solingen/red - Den Internationalen Frauentag begeht man in diesem Jahr auch in Solingen. Gefeiert, gedacht und gekämpft wird am 8. März für die Rechte der Frau und den Frieden auf der Welt.
Dieser Tag der Frauen, aber nicht nur für Frauen, entstand in der Zeit um den Ersten Weltkrieg im Kampf um die Gleichberechtigung und das Wahlrecht für Frauen.

Am 19. März 1911 wurde in Deutschland, Österreich-Ungarn, Bulgarien und der Schweiz erstmals der Internationale Frauentag begangen. Ende Februar war der Tag bereits in den USA und Anfang März in Dänemark gefeiert worden. Über eine Million Frauen demonstrierten 1911 in Europa und den USA für ihre Rechte, insbesondere das aktive und passive Wahlrecht. Im Jahr darauf schlossen sich Frauen in Frankreich, Schweden und den Niederlanden, 1913 auch Frauen in Russland an. 1921 legten kommunistische Frauen den Internationalen Frauentag auf den 8. März fest.


Das Industriemuseum  Henrichs weist auf eine recht informative Veranstaltung hin. Am 8. März um 15 Uhr gibt es eine Führung zur Frauenarbeit in der Schneidwarenundustrie. Thema: die Lieferfrauen in

Solingen und die "buffer-girls" in Sheffield.


Eine herzliche Einladung der Solinger SPD anlässlich des Internationalen Frauentags 2019 gibt es mit einer Ausstellung.
Im Heimweh ist ein blauer Saal. Collagen von Herta Müller
Samstag, 9. März 2019, 16 Uhr, im Zentrum für verfolgte Künste
Kunstmuseum Solingen, Wuppertaler Straße 160, 42653 Solingen
Verdichtete Geschichten, Worte wie Fundstücke, zu neuem Inhalt zusammengesetzt und auf Postkarten mit Bildmotiven kombiniert: Das Zentrum für verfolgte Künste zeigt 220 literarische und visuelle Collagen von Herta Müller: „Auf jeder Karte steigt der Text mit dem Bild auf eine Bühne, jede Karte inszeniert ihr kleines Theater.“


Wir in der Hasseldelle laden ebenfalls zum Frauentag ein:"Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu dürfen, dass wir ab Donnertag, den 07.März ein interkulturelles Frauenfrühstück wöchentlich anbieten werden.
Hiermit laden wir alle interessierten Frauen zu diesem Frühstück ein."


Foto: Stadtarchiv, Brücke zum Obenrüdener Kotten 1926 Lieferfrau Helene Meis

 

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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