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04. Februar 2019

Einbrüche im Bergischen Städtedreieck

Wuppertal (ots) Im Laufe des vergangenen Wochenendes nahm die Polizei in Wuppertal,
Remscheid und Solingen insgesamt vierzehn Einbrüche und
Einbruchsversuche auf.

Wuppertal: Aus einer Wohnung in der Heinrichstraße entwendeten
Einbrecher am 01.02.2019 Unterhaltungselektronik.
In der Straße Bockmühle traten unbekannte Täter am 01.02.2019 eine
Wohnungstür ein. Nach ersten Erkenntnissen entwendeten sie nichts.
Ob bei einem Einbruch in eine Wohnung in der Jägerhofstraße zwischen
dem 28.01.2019 und 03.02.2019 etwas entwendet wurde ist derzeit noch
Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.   
Schmuck und Bargeld erbeuteten Unbekannte am 03.02.2019 aus einem
Einfamilienhaus in der Straße Auf dem Brahm, in das sie durch
Aufhebeln eines Fensters gelangten.
Am 02.02.2019 hebelten Einbrecher die Tür einer Praxis in der Straße
Zur Werther Brücke auf und entwendeten Bargeld.
In der Kaiserstraße versuchten unbekannte Täter in der Zeit zwischen
dem 31.01.2019 und 01.02.2019 vergeblich, in die Geschäftsräume eines
Supermarktes zu gelangen. 

Remscheid: In der Zeit zwischen 01.02.2019 und 02.02.2019 hebelten
Einbrecher in der Straße Unterwesthausen die Terrassentür eines
Einfamilienhauses auf und stahlen Schmuck und Bargeld.
Auf gleiche Art und Weise gelangten Unbekannte am 02.02.2019 in eine
Wohnung an der Königstraße und entwendeten ebenfalls Schmuck und
Bargeld.
In der Alleestraße hebelten Einbrecher am 02.02.2019 eine Tür zu
einem Geschäft auf, was zu einer Alarmauslösung führte. Die Täter
flüchteten unerkannt. 
Am 03.02.2019 drangen Unbekannte in ein Geschäft in Lennep ein und
entwendeten Fahrräder.

Solingen: Zwischen dem 02.02.2019 und 03.02.2019 hebelten Einbrecher
eine Balkontür eines Einfamilienhauses und entwendeten Schmuck,
Bargeld und Elektroartikel.
Ob bei einem Einbruch in Büroraume in der Aufderhöher Straße zwischen
dem 01.02.2019 und 02.02.2019 etwas entwendet wurde, ist Gegenstand
der weiteren Ermittlungen.
In ein Geschäft in Solingen-Gräfrath brachen Unbekannte zwischen dem
01.02.2019 und 02.02.2019 durch Aufhebeln eines Fensters ein und
entwendeten Bargeld.
Zwischen dem 31.01.2019 und 01.02.2019 hebelten Einbrecher die Tür
eines Geschäftes in der Beethovenstraße auf. Entwendet wurde ersten
Ermittlungen zufolge nichts.

Zeugenhinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0202/284-0
entgegen.
Schützen Sie Ihr Eigentum. Lassen Sie sich von der Kriminalpolizei
zum Thema Einbruchprävention unter der Rufnummer 0202/284-1801
beraten. (sm) 

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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