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27. Dezember 2018

Einbrecher kennen keine Feiertage

Wuppertal (ots) - In Solingen drangen Täter zwischen dem 22.12.2018, 18.30 Uhr und dem 24.12.2018, 07.30 Uhr durch Einschlagen eines rückwärtig gelegenen Fensters in eine Tchibo-Filiale an der Hauptstraße ein und entkamen
mit einer unbekannten Menge an Goldschmuck. Am 24.12.2018, zwischen 00.55 Uhr und 10.40 Uhr verschafften sich Einbrecher nach Aufhebeln eines Kunststofffensters Zutritt zu einer Gaststätte an der LöhdorferStraße. Im Schankraum wurde ein Zigarettenautomat aufgebrochen und Bargeld in unbekannter Höhe entnommen. An der Hackhauser Straße brachen Unbekannte zwischen dem 23.12.2018, 12.00 und 24.12.2018,
15.30 Uhr in ein Atelier ein. Sie durchsuchten die Räumlichkeiten undflüchteten ohne Beute. Am 24.12.2018 in der Zeit von 16.30 Uhr und 23.45 Uhr drangen Täter an der Morgenstraße in eine Erdgeschosswohnung ein. Es wurde Goldschmuck entwendet. In der Zeit zwischen dem 24.12.2018, 15.00 Uhr und dem 25.12.2018, 23.55 Uhr verschafften sich Unbekannte Zutritt zu einer weiteren Wohnung im selben Objekt. Hier wurde nichts entwendet. Am 25.12.2018, zwischen 08.45 Uhr und 19.22 Uhr drangen drei Einbrecher nach Einschlagen einer Fensterscheibe in ein Einfamilienhaus an der Schaberger Straße ein. Mit einem erbeuteten Tresor wurden sie beim Verlassen des Objektes von Nachbarn beobachtet. Die alarmierte Polizei konnte im Nahbereich den Tresor samt Inhalt auffinden. Die Täter konnten entkommen. In eine Erdgeschosswohnung am Krahenhöher Weg brachen Unbekannte am 25.12.2018, zwischen 11.00 Uhr und 20.00 Uhr ein. Sie erbeuteten Schmuck. Zwischen dem 26.12.2018, 17.00 Uhr und dem 27.12.2018, 00.30 Uhr hebelten Straftäter eine Eingangstür eines Bürokomplexes an der Katternberger Straße auf. Es wurden Unterlagen entwendet sowie in einem Büro ein Feuerlöscher entleert. (jk)

Rückfragen bitte an:

Polizei Wuppertal
Pressestelle / Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 0202/284 2020
E-Mail: [email protected]

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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