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20. Dezember 2018

National Express setzt weiteren Ersatzzug ein

Köln/National Express setzt ab dem 20. Dezember 2018 einen weiteren Ersatzzug ein, um für mehr Sitz- und Stehplatzkapazität zu sorgen. Die erste Fahrt startet um 12.52 Uhr ab Köln Hbf in Richtung Wuppertal-Oberbarmen. Am 21., 27. und 28. Dezember 2018 wird der Doppelstockzug anstelle des derzeitigen Ersatzparks verkehren. Ab Anfang Januar 2019 sind dann beide Ersatzzüge regulär auf der RB 48 im Einsatz.

Die vier Doppelstockwagen aus den Baujahren 1997–2000 bestehen aus drei Wagen, in denen die 1. und 2. Klasse untergebracht sind, und einem Steuerwagen mit behindertengerechtem WC und einem Mehrzweckbereich für Fahrräder, Rollstühle und Kinderwagen. Zudem verfügt der Steuerwagen über eine fahrzeuggebundene Einstiegshilfe (Überfahrbrücke) für Rollstuhlfahrer sowie eine mobile Einstiegsrampe. Alle Wagen sind klimatisiert, verfügen über Steckdosen an den Sitzplätzen und sind mit einem modernen Fahrgastinformationssystem ausgestattet. Der Ersatzzug erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h und verfügt insgesamt über 483 Sitzplätze und ca. 520 Stehplätze.

Der Ersatzzug wird von der DB Regio zu Verfügung gestellt und wird dementsprechend im gewohnten roten DB-Design verkehren.

Aufgrund des Zugunglücks vom 5. Dezember 2017 in Meerbusch-Osterath und eines nicht durch National Express verschuldeten Rangierunfalls am 3. August 2018 im Werkstattbereich Münster, stehen zwei Fahrzeuge des Typs Talent 2 für längere Zeit nicht zur Verfügung. Seit Ende Januar 2018 setzt das Unternehmen daher bereits einen Ersatzpark, bestehend aus einer Lok der Baureihe 110 sowie fünf einstöckigen Wagen inklusive eines Steuerwagens ein, um die fehlenden Fahrzeugreserven zu kompensieren.

„Die Fahrgastzufriedenheit ist unser oberstes Ziel. Wir bedauern, dass unsere beiden verunfallten Fahrzeuge u noch nicht wieder voll einsatzfähig sind. Wir sind uns aber sicher, dass der Einsatz der beiden Ersatzparks zu einer Stabilisierung der Fahrzeugverfügbarkeit beitragen wird“, erklärt Marcel Winter, Geschäftsführer der National Express Rail GmbH.



PM Nationalexpress
Foto Peter Nied

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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