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08. Dezember 2018

Die Glosse

Großmutter, warum lügst du wie gedruckt?

Zurzeit blickt der bunte Pressewald wohl ausschließlich auf den CDU-Parteitag. Da stehen Personen im Fokus, Menschen und Charaktere. Wie oberflächlich doch die Gesellschaft ist.

Etwas ganz anderes, ein ES, sollte uns beschäftigen. Das wirklich Böse hinter jeder Ecke. Das wirkliche Problem der Deutschen.

Der Wolf!

Nein, nicht der Gauland. Der Wolf das Tier. Jäger und andere besorgte Bürger aus dem bürgerlichen Lager. Sie wollen dem Wolf den Garaus machen. Der Wolf macht Höfe und Wälder unsicher. der Wolf reißt Schafe und andere hilflose Nutztiere. Der Wolf ist praktisch überall. Er kommt schon in unsere Städte, ins Theater, in den Kaufhof und auf den Friedhof.

Einen Gärtner soll der Wolf in die Hand gebissen haben. #hashwolf schreien die Friedhofsgärtner. Jetzt dürfen sie während der Arbeit keinen Alkohol mehr trinken. Es war nämlich überhaupt kein Wolf. In Solingen am Werwolf hält ab Januar kein Bus mehr und die Jäger gehen jetzt wieder auf Wildschweine, denn die hängen immer mehr die Sau raus im Schatten des Werwolfes. 

Und die BILD-Leser haben ein neues gruseliges Tier entdeckt, die ZeitungsEnte.

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Kommentare: 1
  • #1

    Rolf Steingrueber (Samstag, 08 Dezember 2018 14:56)

    Eine super Glosse....ich könnte mich Kugeln..
    Ja lassen wir in Solingen die Sau raus.
    Solig lot jonn.....

GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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