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02. Dezember 2018

Food Saving, ein grandioses Konzept

Solingen/Food Saving Solingen gibt es jetzt seit einem Jahr und das wurde heute gebührend gefeiert. Die Sammel-, Ausgabestelle befindet sich am -Am Werwolf-.
Was als Idee anfing, über eine Unterbringung in der Flüchtlingshilfe weiterging, ist jetzt seit einem Jahr an der heutigen Stelle angekommen. Die Idee hinter dem Namen und der Arbeit ist es, Lebensmittel, die auf dem Müll landen würden, doch noch zu einem angemessenen Obolus abzugeben und vor der sinnlosen Vernichtung zu bewahren.
Der Laden am Werwolf ist momentan in einen Food und einen Non Food Bereich aufgeteilt. Ein weiterer Wunsch ist es einen professionellen Küchenbereich zu errichten. Geboren wurde die Idee aus dem „Containern“. Das ist allerdings illegal und Food Saving hat diese Idee aufgegriffen und hat retten und verteilen von Lebensmitteln auf ein legales Fundament gestellt.

Dieses Konzept ist in NRW, gar deutschlandweit einmalig, wie mir die Betreiber, Rebecca Höttges, Stephan Wetter, Nicole Konrad und Denis Haxel erklärten. Darüber hinaus hat sich eine Gruppe von ca. 70 wechselnden Helfern gebildet. Auch für sie gab es heute, am ersten Jubiläumstag, ein dickes Dankeschön. Frau Höttges erklärte mir, dass nicht nur „Lebensmittelretter“ hier einkaufen, eine Tüte selbst zusammengestellter Lebensmittel kostet einen Euro, sondern auch viele andere Bedürftige.
Zum Beispiel all jene, die durch ihre Arbeitskraft nicht genug verdienen, um große Sprünge oder auch kleine Sprünge zu machen. Ein über die Tafeln Deutschlands hinaus interessantes Angebot.

Die Verantwortlichen bleiben weiter kreativ und planen für die Zukunft eine Zusammenarbeit für Infoveranstaltungen mit Solinger Schulen. Ich wünsche allen hier, für Ihren Einsatz viel Erfolg und weiter viele Ideen und Kraft für die angenommenen und kommenden Aufgaben.

Gerald Schrage
Foto (c) Schrage

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Kommentare: 1
  • #1

    Eva fretschen (Montag, 03 Dezember 2018 20:06)

    schliesse mich dem dank an eine gute Sache

GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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