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22. November 2018

Nikolausfeier bei der Flüchtlingshilfe Solingen

Solingen/red-Wie jedes Jahr veranstaltet die Flüchtlingshilfe Solingen e.V. am 6.12.2018 ab 17 Uhr eine Nikolausfeier für geflüchtete und bedürftige Kinder. Ganz im Sinne einer Weihnachtsfeier gibt es einen Tannenbaum, Plätzchen und Obst und es kommt der Nikolaus und verteilt Geschenke.
„Damit er aber etwas verteilen kann benötigen wir hübsch verpackte Geschenke, auf denen vermerkt ist, ob es sich um ein Geschenk für ein Mädchen oder einen Jungen handelt und für welches Alter das Geschenk geeignet ist“, erläutert Havva Yilmaz, die für die Flüchtlingshilfe die Feier organisiert. „Die Geschenke können ab sofort bei uns in der Flüchtlingshilfe im Ufergarten 25 abgegeben werden,“ setzt sie hinzu.

„Zu Weihnachten würden wir uns aber ebenfalls riesig freuen, wenn sich weitere Menschen in
Solingen entschließen könnten, die Flüchtlingshilfe mit monatlich einigen EURO zu unterstützen.
Jeder regelmäßig gespendete EURO macht uns unabhängiger von Fördergeldern und stabilisiert
unsere Vereinstätigkeiten. Wir sind halt nur ein kleiner Verein mit ca. 40 Mitgliedern - da hilft jeder
EURO!“ betont Frau Frings. „An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Menschen, die uns in den
letzten Jahren unterstützt haben herzlich bedanken und Ihnen und allen zukünftigen Helfern ein
schönes Weihnachtsfest und Gutes Jahr 2019 wünschen.“ beendet die erste Vorsitzende das
Gespräch und Frau Yilmaz schließt sich an.

 

 

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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