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19. November 2018

NEUN EINBRÜCHE IM BERGISCHEN STÄDTEDREIECK

Wuppertal (ots) - Während des vergangenen Wochenendes nahm die Kriminalpolizei im bergischen Städtedreieck neun Einbrüche und Einbruchversuche auf.

In Wuppertal öffneten Einbrecher eine Wohnung an der Schwarzbach am 17.11.2018, zwischen 12.00 Uhr und 15.20 Uhr. Gestohlen wurde nichts. An der Bergstraße gelangten Täter am 17.11.2018, zwischen 11.30 Uhr und 15.00 Uhr, in eine Wohnung und stahlen Bargeld und Schmuck. Ein Einfamilienhaus an der Weddigenstraße wurde zwischen dem 17.11.2018, 20.30 Uhr und dem 18.11.2018, 00.15 Uhr zum Ziel von Einbrechern, die Geld mitnahmen. An der Straße Deutscher Ring brachen Straftäter eine Werkstatt am 18.11.2018, zwischen 10.30 Uhr und 12.15 Uhr auf, nahmen jedoch nichts mit.

In Remscheid scheiterten Einbrecher zwischen dem 05.11.2018, 11.00 Uhr und dem 16.11.2018, 10.10 Uhr bei dem Versuch, ein Einfamilienhaus gewaltsam zu öffnen.

In Solingen gelangten Täter zwischen dem 10.11.2018, 15.39 Uhr und dem 11.11.2018, 09.30 Uhr, in ein Einfamilienhaus an der Schorberger Straße und stahlen einen Computer. An der Hauptstraße brachen Straftäter ein Geschäft zwischen dem 16.11.2018, 19.00 Uhr und dem 17.11.2018, 05.15 Uhr auf. Sie nahmen einen leeren Tresor und Lebensmittel mit. Am 17.11.2018, zwischen 17.40 Uhr und 20.10 Uhr gelangten Einbrecher in ein Einfamilienhaus an der Waldstraße und nahmen Schmuck weg. An der Bahnhofstraße wurde eine Gaststätte zum Ziel von Einbrecher. Die Tat spielte sich im Laufe des 17.11.2018 ab.

Zeugenhinweise zu den Taten nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0202/284-0 entgegen. Schützen Sie Ihr Eigentum. Lassen Sie sich von der Kriminalpolizei unter der Rufnummer 0202/284-1801 zum Thema Einbruchprävention beraten. (sw)

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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