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31. Oktober 2018

Unterburg: Alles läuft rund

Unterburg: Zeitplan konkretisiert sich


Solingen/Arbeiten von Wupperverband und Stadt Solingen werden auch im nächsten Schritt miteinander verzahnt.

Ab kommenden Mittwoch, 7. November, ist die Ortsdurchfahrt durch Unterburg wieder frei. Der Ausbau des Gehwegs ist abgeschlossen, die Baustellenampel wird abgebaut. Auch wenn es dabei kurzzeitig noch einmal zu Behinderungen kommen kann, gehören die umfangreichen Einschränkungen der vergangenen Monate nun der Vergangenheit an: Die marode Ufermauer ist erneuert, ebenso die Straße in diesem Bereich. Die Arbeiten zum Hochwasserschutz sind weit fortgeschritten und wirken sich aktuell nicht mehr auf den Verkehr aus.

Wichtige Etappenziele sind damit erreicht. Der Endspurt soll im nächsten Jahr folgen: Der Wupperverband nimmt den letzten Bauabschnitt zum Hochwasserschutz in Angriff, die Stadt Solingen gestaltet auf der Grundlage des Integrierte Stadtteilentwicklungskonzept (ISEK) die Ortsdurchfahrt um. Wie bereits während der zurückliegenden Arbeiten praktiziert, sollen die Baumaßnahmen auch diesmal mit einer möglichst großen zeitlichen Überschneidung ausgeführt werden. Ziel ist es, den Zeitraum der Beeinträchtigungen insgesamt so gering wie möglich zu halten.

Der ursprüngliche Fahrplan, der einen gemeinsamen Baustart im Frühjahr 2019 vorsah, konnte dabei nicht eingehalten werden. Grund dafür war eine Planungsänderung für die Umgestaltung der Ortsdurchfahrt: Während zunächst die sogenannte Variante 3 beschlossen und im Detail geplant worden war, fiel zuletzt die Entscheidung für die alternative Variante 2. Dafür ist inzwischen die Detailplanung beauftragt, die Klärung darüber, ob die Bezirksregierung Düsseldorf auch die geänderten Pläne fördert, so wie bei der alten Planung bereits zugesagt, ist auf gutem Wege.

Vor diesem Hintergrund konkretisiert sich nun der Zeitplan für 2019: „Sollte der Fördergeber seine Zusage, die er mündlich bereits gegeben hat, auch schriftlich bestätigen, könnten wir mit der Umgestaltung der Ortsdurchfahrt im Sommer 2019 starten und dabei die Sommerferien nutzen," erläutert Stadtdirektor Hartmut Hoferichter. Er schränkt jedoch ein: „Das hängt aber auch von den Kapazitäten des beauftragten Planungsbüros ab. Zuverlässig bestätigen können wir den Zeitplan deshalb frühestens zum Jahresende." Die Umgestaltung der Ortsdurchfahrt wird etwa acht Monate dauern, dabei muss für rund fünf Monate noch einmal voll gesperrt werden.

Der Wupperverband stellt bereits jetzt die Weichen, um seine Arbeitsabläufe mit denen der Stadt zu verzahnen. Er wird bereits im Frühjahr starten, jedoch zunächst ohne Auswirkungen auf den Straßenverkehr. Für die Hauptarbeiten nutzt er dann die Zeit der Vollsperrung. Die Arbeiten zum Hochwasserschutz sollen Ende März 2020 komplett abgeschlossen sein.

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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