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30. Oktober 2018

Aktuelle Zahlen vom Arbeitsmarkt

Aktuelle Zahlen vom Arbeitsmarkt

Solingen/Die aktuellen Zahlen des Arbeitsmarktes liegen jetzt vor. Dazu teilt das Arbeitsamt Wuppertal/Solingen
 mit:"Herbstbelebung lässt Zahl der Arbeitslosen unter 25.000 sinken
 24.918 Menschen aktuell im Oktober arbeitslos, 732 weniger als im
September und 2.987 weniger als vor einem Jahr
 Arbeitslosenquote sinkt auf 7,6 Prozent im bergischen Städtedreieck
 Fast 5.200 Arbeitskräfte werden gesucht

„Die bereits im September begonnene Herbstbelebung auf dem bergischen Arbeitsmarkt hat sich auch im Oktober fortgesetzt. Der Arbeitsmarkt entwickelt sich in den drei Städten des bergischen Städtedreiecks noch immer positiv. In Remscheid, Solingen und Wuppertal sind aktuell weniger Menschen arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Vormonat werden allerdings in allen drei Städten weniger Stellen gemeldet, am stärksten inWuppertal. Insgesamt werden im bergischen Städtedreieck fast 5.200 Arbeitskräfte,vom Helfer bis zum Spezialisten, gesucht. Doch es wird schwieriger, den geeigneten
Kandidaten oder die geeignete Kandidatin zu finden. Die Kenntnisse der Bewerber entsprechen häufiger nicht den Anforderungen der Unternehmen, so dass eine Vermittlung längere Zeit benötigt. Aus diesem Grund intensivieren wir kontinuierlich unsere Anstrengungen, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zu einer Aus- oder Weiterbildung zu verhelfen“, erläutert Martin Klebe, Chef der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal die Situation auf dem Arbeitsmarkt.

Entwicklung der Arbeitslosigkeit

Im bergischen Städtedreieck sinkt die Arbeitslosigkeit im Oktober auf nun 24.918 arbeitslose Frauen und Männer. Damit sind aktuell 732 Menschen weniger arbeitslos als im September und auch 2.987 Personen weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote für die drei Städte sinkt von 7,8 Prozent im September auf aktuell 7,6 Prozent (Oktober 2017: 8,6 Prozent).

 

 

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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