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28. Oktober 2018

Offener Sonntag: OLX toppt City

Solingen/von Henning Paul-Was der verkaufsoffene Sonntag mit der Brücke zu tun hat, bleibt wohl weiter ein Geheimnis. Ein Brückenfest feiert man unter einer Brücke. Und wieder stellt sich bei einem Sonntag der Ausnahme eine Frage, war die Stadt halb voll oder halb leer.

Wenn es nicht so ungemütlich gewesen wäre, hätten die Menschen noch mehr Spaß an der Freund gehabt. Beginnen wir einmal mit unseren Eindrücken in Ohligs. Den Büchermarkt sollte man auf jeden Fall erwähnen. Gut sortiert und Hunderte Titel zum aussuchen. Bücherfreunde sind hier auf jeden Fall zum Zug gekommen. Ein Karussell für Kinder, jede Menge Stände und Buden mit Süßem und anderen Leckereien hatten schon beinahe das Flair vom Dürpel. Und die Geschäfte des Einzelhandels am verkaufsoffenen Sonntag? Topp! Fast alle Läden an der Dü hatten geöffnet und regen Zustrom. Die Veranstaltung ist in Ohligs auf jeden Fall gut gelaufen.

Liebe Ohligser Werbe- und Interessengemeinschaft e. V. das war echt Top!

Und dann ging es auf in die Solinger Innenstadt. Am Mühlenhof hatten tatsächlich die wenigen Läden in den Clemens Galerien geöffnet. Der Kaufhof hatte selbstredend geschlossen und die untere Hauptstraße ist ja schon lange nicht mehr die Örtlichkeit für verkaufsoffene Veranstaltungen. Es hatte dann aber doch noch über den alten Markt bis zum Grafen ein guter Mix an Läden Licht an und live Musik wurde auch hier geboten. Auf dem Neumarkt hatte der THW einen Parkur für die lieben Kleinen aufgebaut. Die Sause mit den Bobby Cars kam jedoch nicht so richtig in Schwung bei dem kalten Wind.

Der eigentliche Mittelpunkt der ganzen Konsum-Fete war dann der Hofgarten. Die Mall war proppenvoll und die Läden wirklich gut frequentiert. Im Food-Court gab es live Musik, die war dann auch noch richtig gut. Es lief also alles recht gut und die Menschen hatten ihren Spaß. Ich möchte das ganze Event ohne Wertung nach dem eigentlichen Sinn schließen.

Das dürfen unsere Leser im Anschluss erledigen.

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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