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16. Oktober 2018

WANZENALARM IN SOLINGEN

WANZENALARM IN SOLINGEN

Solingen/Peter Nied-Mit dem Herbst kommen nun auch wieder Gäste in die Häuser und Wohnungen, die absolut nicht eingeladen waren. Wir kennen das mit Marienkäfern und anderem Gekräuch. In den letzten Jahren nahmen jedoch auch diverse Arten von Blattwanzen (Stinkekäfer) überhand.

In diesem Jahr bekamen flächendeckend die Solinger aber einen gewaltigen Schrecken. Da betrat ein neuer Akteur die Bühne. Viele Solinger hatten die Befürchtung, es könne sich um eine Wanze aus Südamerika handeln. Gemeint ist die Raubwanze „kissing bug". Diese Wanze verbreitet die Chagas-Krankheit. Unsere Redaktion nahm Kontakt mit dem Gesundheitsamt Solingen und dem NABU NRW auf. Herr Karl-Heinz Jelinek gab unserer Zeitung nachstehende Auskunft: "Auf Ihrem Foto ist eine amerikanische Kiefernwanze

abgebildet. Die Verdickungen an den Hinterbeinen kennzeichnen die Art gut." Zu der vermuteten gefährlicheren Art sagte Herr Jelinek: "Triatoma infestans kann ich ausschließen. 
Wenn die Art hier auftritt, dürfte sie mehr oder weniger permanent in den menschlichen Siedlungen leben, da die Art in ihrem tropisch-subtropischen Ursprungsgebiet selbst in diesem Jahr Schwierigkeiten mit unseren Temperaturen in Deutschland hätte. Außerdem deutet das Aufsuchen von Überwinterungsplätzen ganz klar auf das Verhalten einer Art aus der gemäßigten Zone hin.Die Wanze sieht zudem etwas anderes aus. Beachten Sie die Hinterbeine".

Soweit zunächst die Entwarnung aus Düsseldorf. Die Kiefernwanze ist für Menschen zwar absolut ungefährlich aber sehr anhänglich. Zudem können überwinternde Kolonien bis zu 2.000 Tiere erreichen. Erst gestern meldete sich eine Leserin bei uns, die Dame hatte über 30 Exemplare in einem Fensterrahmen. Und wenn man die Brummer raus wirft, kommen sie sofort wieder.

Das Solinger Gesundheitsamt zeigte bisher keine Resonanz auf unsere Anfrage.

Foto: penpicture

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Kommentare: 8
  • #1

    R.Haller (Dienstag, 16 Oktober 2018 13:42)

    Und womit kann man die Biester für immer vertreiben? Gibt es ein Mittel? Es schüttelt mich richtig, wenn ich dran denke, diese Tierchen fühlen sich evtl. bei mir zuhause wohl. Danke für eine Info im voraus

  • #2

    s. C (Donnerstag, 18 Oktober 2018 12:45)

    Gestern Artikel gelesen, siehe heute ....bei mir am Fenster krabbelt eine ������

  • #3

    Günter Holzer (Mittwoch, 23 Oktober 2019 21:22)

    hier bei mir krabbelt auch sowas rum. Einer hat vor ein paar Jahren ins Wohnzimmer gefunden, an der Decke gehangen, hat sich fallen gelassen und mich im Halbschlaf gezielt hinterm Ohr gebissen.
    Das Fürther Gesundheitsamt meinte bei Abgabe des Insektes, die Raubwanze sei entgegen meinem Verdacht KEIN panstronngylus geniculatus. sieht aber genauso aus. Ausserdem wieso sollte mich ne Kiefernwanze gezielt beissen? Mittlerweile bin ich schwerbehindert mit Polyneuropathien unklarer Genese und zunehmende Darmbeschwerden, auch ne auf der Bisseite existierte 2016 bei mir eine schwere facialisparese, einseitig unklarer Genese. Kann es sein, dass da jemand Blödsinn erzählt hat? Ich bin mir mittlerweile alles andere als sicher, dass es sich nicht um Pan. gen. gehandelt hat.....kann es sein, dass die nur gesagt haben, sie hätten das Insekt zur Bestimmung nach München geschickt? Ohne es tatsächlich zu testen? ist sowas möglich? wer kennt sich aus mit panstrongylus geniculatus und Verwechslungsmöglichkeiten? habe hier immer wieder solche Viecher am Balkon.....

  • #4

    M.Kramer (Montag 2 Novemer 2020 20:30) (Montag, 02 November 2020 20:43)

    Habe gerade 2 dieser Kieferwanzen an meiner Haustüre mit einer leeren Streichholzschachtel eingefangen, da ich wissen wollte was das für Viecher sind.(zumindest sehen sie so aus ?) (2cm lang)
    Traue mich jetzt gar kein Fenster mehr zu öffnen!!

  • #5

    Sandro Akhan (Freitag, 13 November 2020 13:41)

    @Günter Holzer:
    Die harmlose Kiefernwanze sieht in der Tat wie die gefährliche Triatoma infestans aus. Fast. Denn bei der Kiefernwanze haben die beiden hinteren Beine am zweiten Segement je eine auffällige Paddelförmige Verbreiterung, die kaum zu übersehen ist.
    Hatt Ihre Wanze das nicht, war das auch keine Kiefernwanze. Sie haben doch sicher ein Foto gemacht?

  • #6

    Debora Drabiszczak (Sonntag, 09 Januar 2022 11:08)

    Es ist einem Soldaten bei mir in Sachsen -Anhalt auch passiert er verlor sogar seine Versicherung weil es kein Arzt glauben wollte und hatte mit dem Menschen Kontakt .Er brachte uns die Viecher Nach Hause.Diese haben uns gebissen und es bildete sich auch bei mir ein Ödem Lippen Ödem .Fehldiagnose Trichemonaden per Spucke aus dem Labor auch Geißeltierchen Protozoen. Normale Labore sind dafür nicht gemacht. Ich und mein Kind sind erkrankt genauso Familie da man ansteckend ist per spucke Fäkalien usw. Man ist ansteckend. Habe sogar Bilder wie sich die Viecher auf dem Kopf Gesicht meiner Tochter gebildet haben und sich befanden mit reaktion der Haut.Ich habe auch das Gesundheitsamt angerufen allerdings macht keiner was keiner !!! Die Ahnubg fehlt denen .Man beachte wie viele Menschen jetzt wie bei dem Soldaten Diagnose Morbus crohn jetzt ist wie viele Menschen in Deutschland erkrankt sind 300.000 und es sind noch mehr .Die Ärzte reagieren nicht !!! Auch Tropenärzte nicht sie sagen was in Amerika ist kann nicht hier sein usw.Erschreckend!! Und geht es auch Darm mäßig schlecht Gehirn und Herz Typisch für die Chagas Krankheit Trypanosoma cruzi. Wir haben eine versteckte Pandemie im Land wie sie es auch mit Corona gemacht haben .Wir erkrankten Menschen sind machtlos!Der Soldat ist über Nacht damals erkrankt und so war es auch bei uns dieser Ausbruch es war furchtbar brennen der gesamten Schleimhäute im Gesicht Pappeln Krämpfe mit denen ich immer wieder zu kämpfen habe .Sie spielen mit der Gesundheit Deutschlands und bemerken gar nicht dass sie sich selbst auch Schaden. Die Symptome sind nur anfangs sehr hart beim ausbruch es ist aber ansteckend von mensch zu Mensch .Die Raubwanzen setzten sich auf Kleidung und Köpfen fest und werden übertragen .Es sind schon so viele Menschen erkrankt und die Aussage was in Amerika ist oder Afrika kann nicht hier her Nach DEUTSCHLAND kommen .Da bekomme ich das kotzen!!! Die Omikon Variante corona aus AFRIKA was innerhalb von nur ein paar Tagen hier nach DEUTSCHLAND ankam sollte den Ärzten zu denken geben endlich !!! Das was sie machen ist gefährlich und sie spielen hier mit Menschenleben!!!

  • #7

    Mandy Z. (Sonntag, 09 Januar 2022 11:30)

    @Sandro Akahn

    Also es auf nur Hinterbeine dieses Tieres Fest zu machen ist ja lachhaft. Zudem weiß man gar nicht in der Natur mit was sie sich wiederum paaren usw.und dann eine minimale Veränderung haben .Genauso wie Farben von Tieren usw.Das ist die Laune der Natur.Vorallem verbirgt sich ja hinter diesen Tierchen so eine schlimme Krankheit.Vielleicht sollten sich endlich mal wirklich Forscher aufmachen die eben Erfahrung haben und diese eben untersuchen .Anstatt etwas nur auf Hinterbeine auszumachen oder der Meinung sowas kann es hier in DEUTSCHLAND nicht geben.Vorallem leiden ja Kinder am meisten unter der Krankheit. Das kann man doch nicht einfach auf die leichte Schulter nehmen .Und die erkrankten Menschen die den Verdacht ja nur haben müssten endlich untersucht werden und das RICHTIG .Kenne es auch mit den Käfern und auch Biss ins Gesicht .Die Viecher setzten sich aber nach dem Biss ja ab .

  • #8

    Derpoli (Montag, 25 Juli 2022 20:24)

    Man sollte die Kommentare hier vorher auf einen mindest IQ-Gehalt prüfen und vorher aussortieren.
    Je mehr Emo im Kommentar, desto weniger IQ.

GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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Fontanestr. 84

42657 Solingen

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