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28. September 2018

ARBEITSLOSENZAHL SINKT

Arbeitslosenzahl sinkt

Solingen/Zur aktuellen Entwicklung des Arbeitsmarktes im Bergischen teilt die Agentur für Arbeit mit:"Die Zahl der Arbeitslosen im Bergischen Städtedreieck ist erwartungsgemäß wieder gesunken – die Herbstbelebung hat eingesetzt und es werden wieder mehr offene Stellen gemeldet. Martin Klebe, Leiter der bergischen Arbeitsagenturen, bewertet den lokalen Arbeitsmarkt deshalb weiterhin als stabil und positiv.

 Der Arbeitsmarkt in Solingen
Im September sind in Solingen 6.536 Menschen arbeitslos gemeldet, 140 weniger als im August und 580 weniger als im September vor einem Jahr.
 
Die Arbeitslosenquote beträgt aktuell 7,6 Prozent, im August waren es 7,7 Prozent. Vor einem Jahr belief sich die Arbeitslosenquote auf 8,3 Prozent.
In Solingen meldeten sich im September 1.343 Personen neu oder erneut arbeitslos und 1.473 Personen konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden. Arbeitgeber meldeten im September 400 (Vorjahr 413) freie Arbeitsstellen. Insgesamt werden in Solingen 1.625 Arbeitskräfte gesucht. Im Vorjahresmonat waren es mit 1.692 Beschäftigten vier Prozent) mehr.
Besonders gesucht werden in Solingen derzeit unter anderem Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Bereichen Metallerzeugung, -bearbeitung, Metallbau; Verkehr, Logistik; Maschinen- und Fahrzeugtechnik; Mechatronik-, Energie- und Elektro sowie Verkauf.
Die Unterbeschäftigungsquote in Solingen beträgt aktuell 10,1 Prozent. Vor einem Monat waren es 10,4 Prozent. Im September 2017 lag sie bei 10,9 Prozent. Der Anteil der Arbeitslosigkeit an der Unterbeschäftigung beträgt 73,4 Prozent – vor einem Jahr waren es 74,9 Prozent."

 

PM der BA

Foto: Nied

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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