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23. September 2018

Solinger Polizei hatte aufregendes Wochenende

Ein aufregendes Wochenende hatte die Solinger Polizei. Nachstehend einige Berichte der Einsatzleitstelle:

(ots) - Vergangene Nacht (23.09.2018) eskalierte eine Auseinandersetzung zwischen einem 19-Jährigen und einem 21-Jährigen am Graf-Wilhelm-Platz in Solingen. Im Verlaufe des Streits soll der Jüngere den Älteren geschlagen und gegen den Kopf getreten haben. Die Schlägerei sorgte für eine größere Anzahl von Schaulustigen. Ein 19-Jähriger beleidigte und schubste die Beamten. Daraufhin sollte diese Person in Gewahrsam genommen werden. Dies versuchte ein anderer 19-Jähriger zu verhindern. Nach einer kurzen Auseinandersetzung wurden die beiden alkoholisierten Personen in Gewahrsam genommen. Beide waren bereits zuvor am Abend als Tatverdächtige eines versuchten Raubes am Südpark aufgefallen. Ein Strafverfahren u.a. wegen Beleidigung, Widerstand und Körperverletzung wurde eingeleitet. Drei eingesetzte Beamte erlitten leichte Verletzungen. (cw)

Am Samstagabend (22.09.2018) versuchte ein zunächst unbekannter Jugendlicher einen 16-Jährigen am Südpark in Solingen auszurauben. Gegen 22.45 Uhr forderte der Unbekannte Bargeld und das Handy des Jugendlichen. Das bekamen Freunde des 16-Jährigen mit und gingen dazwischen. Nun bekam auch der Räuber Unterstützung, so dass sich eine Schlägerei entwickelte, die aber schnell mit der Flucht der Täter endete. Die alarmierte Polizei konnte drei Tatverdächtige (18, 18, 19 Jahre alt) vor Ort ermitteln. Sie erwartet ein Strafverfahren wegen versuchten Raubes. Der 16-Jährige und seine Freunde (alle 16 Jahre alt) erlitten durch die Schlägerei teilweise leichte Verletzungen. (cw)

Am späten Samstagabend (22.09.2018) überfielen zwei Männer eine dritten an der Bushaltestelle Rathausplatz in Solingen. Der 26-Jährige wartete dort auf einen Bus, als plötzlich zwei junge Männer zu ihm kamen. Sie sollen unvermittelt auf ihn eingeschlagen und Bargeld weggenommen haben. Noch während sich die Beteiligten schlugen, traf die Polizei ein und trennte die Parteien. Der 26-Jährige wurde durch die Schlägerei leicht verletzt und kam zur ambulanten Behandlung in eine Klinik. Gegen die 16 und 17 Jahre alten Tatverdächtigen wurde ein Strafverfahren wegen Raubes eingeleitet; die Tatbeute konnte bislang nicht aufgefunden werden. (cw)

 

 

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Kommentare: 3
  • #1

    Dagmar Cristello (Sonntag, 23 September 2018 15:48)

    Ich wundere mich über nix mehr.Am besten bei Tage alles nötige erledigen, dann schnell nach Hause.Jalousien runter,Türe abschließen und hoffen das nachts nichts passiert.

  • #2

    Susanne Jacobs (Sonntag, 23 September 2018 16:30)

    OMG Dagmar,man kann es auch übertreiben!!
    Mir ist noch nie was passiert und mitbekommen habe ich sowas auch noch nie.
    Wahrscheinlich gerade weil ich nicht mit so ner Haltung durch die Gegend laufe

  • #3

    Angelika Enders (Sonntag, 23 September 2018 16:43)

    Gut das ich aus Solingen weg bin.�

GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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