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14. September 2018

Verschlussmechanismen

Verschlussmechanik bei einklappbaren Messern

Neben den vielfältigen Materialien für Griffe und den diversen Stahlsorten gibt es bei Taschenmessern auch einige, ganz unterschiedliche, Mechanismen der Fixierung.

Eigne stellen wir hier vor.

Der Federdruck

Hier gibt es keine direkte Arretierung. Der Federdruck entsteht beim Öffnen der herkömmlichen Taschenmesser. Erst beim Schließen des Messers wird eine Stelle spürbar, nach deren Überwindung das Messer hörbar einklappt.

Der Sicherungsring

Der bekannteste Sicherungsring ist an Opinel Messern. Die Klinge wird aufgeklappt und durch Drehen einer Manschette wird ein unbeabsichtigtes Einklappen durch Arretierung mittels Ring verhindert.

Die Hebelverriegelung

Diese Art von Verschluss hat man beim typischen Springer. Durch Druck auf eine kleine Lasche löst sich die arretierte Klinge, und das Messer kann wieder eingeklappt werden.

Backlock

Durch manuelles Öffnen am Nagelhau oder einen Knopf bei Einhandklingen wird das Messer geöffnet. Am vorderen Teil rastet die Klinge ein. Am hinteren Ende ist in einer Aussparung eine Feder. Drückt man diese Feder nach unten, wird die Klinge vorne aus ihrer Arretierung gelöst und kann eingeschlagen werden. Mit wenigen technischen Änderungen gibt es einige ähnliche Verriegelungen der Backlock - Variante.

Linerlock

Beim manuellen Aufklappen der Klinge drückt sich im Kasten des Messers eine Zunge unter den hinteren Teil der Klinge. Drückt man diese Zunge mit dem Daumennagel zur Seite, wird die arretierte Klinge freigegeben und kann wieder eingeklappt werden.

Darüber hinaus gibt es noch eine Vielzahl industriell gefertigter Verriegelungen. Aber auch individuell gefertigte Unikate zeigen unterschiedlichste Mechanismen der Verriegelung.

 

Fotos Nied

 

 

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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