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29. August 2018

MÄNGEL BEI KINDERBETREUUNG

Solingen/Kinderbetreuung in Solingen bedarf besserer personeller Ausstattung

Die in einer aktuellen Studie der Bertelsmann Stiftung aufgezeigten Mängel, zeigen massive Defizite, insbesondere im Bereich der frühkindlichen Betreuung in Solingen auf. Die jugendpolitische Sprecherin der Solinger Ratsfraktion, Alexandra Mehdi, betont in diesem Zusammenhang: „Der Verweis auf eventuelle Fehler in der vorgelegten Studie, kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Betreuungssituation in Solingen alles andere als zufriedenstellend ist.
DIE LINKE fordert seit langem eine spürbare Verbesserung der Relation zwischen Erzieher*innen und betreuten Kindern. In diesem Zusammenhang möchte ich deutlich machen, dass uns der in der Statistik ausgewiesene Mittelfeldplatz in der Betreuung von über dreijährigen Kindern keineswegs zufriedenstellen kann. Insbesondere mit dem Blick auf das Ziel, Kindertagesstätten zu Orten der Inklusion aller Kinder zu machen, ist eine deutliche Verbesserung des Betreuungsschlüssels unerlässlich.“

Im Zusammenhang mit der Forderung nach einer besseren Betreuung wird gerne auf die hieraus entstehenden Belastungen für den städtischen Haushalt verwiesen.
„Solange auch die Stadt Solingen die schwarze Null wie eine Monstranz vor sich herträgt, werden viele wichtige Dinge für die Bürger*innen dieser Stadt nicht umsetzbar sein“, erklärt der finanzpolitische Sprecher der Fraktion, Uwe von Massenbach. „Den Haushalt auf dem Rücken von Kindern, Eltern und Erzieher*innen zu entlasten, lehnen wir hingegen ab.“

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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