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27. August 2018

Keine Nachspielzeit in Ohligs

Stadion Ohligs: Abriss beginnt


Solingen/Stadt kündigt Gespräch mit Vertretern der Bürgerinitiative BISON an

Die Vorbereitungen zur geplanten Bebauung auf dem Gelände des ehemaligen Hermann-Löns-Stadions in Ohligs gehen in die nächsten Runde: Nachdem zunächst der Mutterboden abgetragen worden war, starten nun die Abrissarbeiten. Das kündigt die Immobiliengesellschaft BPD an. Sie errichtet dort auf einer Fläche von 37.000 Quadratmetern ein neues Wohngebiet mit rund 110 Wohneinheiten in Ein- und Mehrfamilienhäusern.

Nach Informationen der Investoren wird das Gebäude des ehemaligen städtischen Bauhofs ab Montag, 3. September, abgerissen. Diese Arbeiten dauern etwa zwei Wochen. Bereits einige Tage vorher werden notwendige Vorbereitungen getroffen und die Baustelle eingerichtet.

Der Abbruch des Stadions beginnt voraussichtlich am Montag, 17. September, und dauert bis Mitte Oktober. In dieser Zeit wird auch der Kunstrasenplatz zurück gebaut. Der anfallende Bauschutt wird vor Ort analysiert und aufbereitet. Wertstoffe sollen wieder verwertet werden, Materialien, die nicht verwendbar sind, werden abtransportiert. Die zuständige Untere Abfallwirtschaftsbehörde hatte das Abfallkonzept im Vorfeld geprüft und genehmigt.

Wie zuvor angekündigt, informiert der Investor die Anwohnenden aktuell per Handzettel über den Baustart und den Verlauf der Abrissarbeiten. Parallel dazu hat sich die Stadt schriftlich an die Bürger-Initiative Stadion Ohligs Neubebauung (BISON) gewandt: Sobald BPD den weiteren Zeit- und Maßnahmenplan im Detail abgestimmt hat, wird sie zu einem Gespräch einladen über das weitere Vorgehen bei der Abwicklung des Bauvorhabens.


Foto Alex Coblenz

 

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Kommentare: 1
  • #1

    W. Hök (Montag, 27 August 2018 19:38)

    Lachen muß ich ! der Mutterboden wurde abgetragen !?? was für ein Mutterboden besteht doch der Untergrund des Stadions aus Rheinsand ! der Mutterboden wurde ca 1 Jahr nach der Errichtung des Rasens endfernt !! da man festgestellt hatte das dieser Untergrund nicht durchlässig war sondern das Wasser in großen Pfützen auf dem Platz stand und die Bespielbarkeit nicht gegeben war !( der Austausch erfolgte auf Kulans ) durch den Hersteller !
    Jahrelang hat man den Platz mit Spezialdünger in der spielfreien Zeit gedüngt . vielleicht ist es jetzt "Mutterboden" ! und noch zu verwertendes wird man nicht finden ! denn ist erst einmal die Dränage und die im Boden befindlichen Endwässerungskanäle endfernt ! und der Herbst kommt ! wird man feststellen was für ein Wasserloch die beiden Plätze sind ! 2 Bombentrichter im jahre 1945 /46 über deren Größe brauch ich nicht sprechen waren Randvoll mit Wasser ( am oberenTor ) und es hat lange gedauert bis Mitglieder des VfR Ohligs diese bändigen konnten ! Ich wünsche viel "Spass" bei der Bebauung !

GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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