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21. August 2018

Hildener Straße: Sanierung beginnt

Solingen/Verschiedene Arbeitsschritte werden koordiniert, Flickenteppich verschwindet. Lange war es angekündigt, jetzt ist es soweit: Die Hildener Straße wird in den nächsten Monaten zwischen Ulmen- und Teichstraße  umfassend saniert.

Bereits im letzten Jahr wurden neue Gas- und Wasserleitungen in der Fahrbahn verlegt, jetzt folgen Stromleitungen in den Gehwegen. Damit sind alle Voraussetzungen gegeben, damit nun die Gehwege endgültig hergestellt werden können und die Fahrbahn eine Asphaltdecke erhält, die die Lärmbelastung dauerhaft mindert.

Im Zuge der Arbeiten werden Einfahrten und Stellplätze an der Straße gepflastert, Bushaltestellen und Überwege barrierefrei und mit einem Blindenleitsystem ausgebaut, Parkstreifen und Pflanzbeete angelegt, ein Schutzstreifen für Radfahrerinnen und Radfahrer markiert. Zudem werden die Ampelanlagen an Elsässerstraße, Laibacher Straße und Grenzstraße ausgetauscht. Mit moderner Technik kann nach Abschluss der Bauarbeiten die grüne Welle optimiert werden.

Die Bauarbeiten starten am Montag, 27. August, und dauern voraussichtlich bis Herbst 2019. Dabei wird - beginnend an der Bahnunterführung Ulmenstraße -  während der nächsten Monate zunächst in mehreren Abschnitten überwiegend im Gehweg gearbeitet, im Wechsel auf beiden Straßenseiten. Für Fahrzeuge gilt weiterhin die gewohnte Verkehrsführung. Später startet der Ausbau der Kreuzung Grenzstraße/Teichstraße, zuletzt wird die neue Straßendecke eingebaut.

Dadurch, dass viele verschiedene Arbeiten aufeinander abgestimmt erledigt werden, fließen Finanzmittel aus verschiedenen Töpfen. So beteiligen sich die Stadt Hilden (rund 62.500 Euro), Straßen NRW (rund 274,000 Euro) und die Stadtwerke Solingen (rund 117.000 Euro). Insgesamt fließen rund 2,1 Millionen Euro in die zentrale Verkehrsachse zwischen Solingen und Hilden, etwa 1,7 Millionen entfallen dabei auf die Stadt Solingen. Die Sanierung der Fahrbahn schlägt im Gesamtpaket mit knapp 600.000 Euro zu Buche. Da sie wesentlich dazu beiträgt, Lärm zu reduzieren, wird sie zu 90 Prozent vom Bund gefördert. Der Ausbau der Gehwege wird zum Teil über Erschließungsbeiträge finanziert.

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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