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30. Juli 2018

Wieder mehr Solinger

Wieder mehr Solinger

Solingen/Zum erfreulichen Trend um den Zuwachs der Klingenstadt gibt es neue Zahlen aus dem Rathaus:"Das erste Halbjahr brachte erneut ein Plus. Ende Juni lebten 162 705 Menschen in Solingen.

Solingen bleibt auch 2018 eine wachsende Stadt. Das zeigt die Bevölkerungsstatistik für das erste Halbjahr. Danach lebten Ende Juni 162.705 Menschen in der Klingenstadt. Das sind 261 Einwohner mehr als Ende Dezember gezählt wurden (162.444). "Der seit langem zu beoabachtende positive Trend hält weiter an", freut sich Oberbürgermeister Tim Kurzbach. Der Stadtchef wertet gute Bevölkerungszahlen als wichtigen Indikator für die Attraktivität und damit für die Zukunftsfähigkeit seiner Heimatstadt.

Es fällt auf, dass sich gerade im Vergleich mit vielen umliegenden Städten für Solingen positive Salden zwischen den Zu- und Wegzügen ergeben. Ganz oben rangiert Wuppertal: Von dort zogen in den ersten sechs Monaten 254 Menschen nach Solingen, nur 197 verließen die Klingenstadt in diese Richtung. Aus Düsseldorf kamen 208 Menschen, während 135 dorthin abwanderten. Einige weitere
Zahlen: Hilden (153 / 100), Köln (131 / 115), Langenfeld (115 / 51), Haan (94 / 83), Remscheid (77 /63), Monheim (43 / 30).

Insgesamt verteilen sich die 3.615 Zuzüge auf 2.095 neue Solinger deutscher sowie 1.520 ausländischer Herkunft. Dem stehen 2.022 Deutsche gegenüber, die Solingen verlassen haben sowie 1.003 Ausländerinnen und Ausländer. Die größte Ausländergruppe unter den Hinzugezogenen sind die Italienerinnen und Italiener mit 222 Personen. Sie stellen mit 160 Fortzügen auch die größte Ausländergruppe, die aus Solingen abgewandert ist. Die größte Bevölkerungsbewegung ergibt sich allerdings aus der Zahl der innerstädtischen Umzüge: Im ersten Halbjahr 2018 wechselten 5.500 Menschen ihren Wohnort innerhalb Solingens.

Zur Welt kamen in der Klingenstadt bis Ende Juni 747 Babys. Im selben Zeitraum starben 1.120 Menschen. Ohne positive Wanderungsbilanz würde die Bevölkerung schrumpfen, weil die Zahl der Geburten seit Jahren hinter der der Todesfälle zurückbleibt. Sowohl die Geburtenzahlen als auch die Zahl der Sterbefälle liegen in diesem Jahr bislang über den Werten von 2017."

 

 

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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