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28. Juli 2018

WIEDER ÄRGER IM SCHWIMMBAD

Solingen/Die Stadt teilt soeben in einer Pressemimeldung mit:"Wie die Geschäftsführerin der Solinger Bädergesellschaft Kirsten Olsen-Buchkremer, mitteilte, wurde gestern, Freitag,  am späten Nachmittag , ein Schwimmmeister im Freibad Heide von Jugendlichen körperlich angegriffen, wobei ihm eine Platzwunde am Kopf zugefügt wurde.

Bereits im Laufe des Tages hatten die Mitarbeitenden des Heidebades mehrmals eine kleine Gruppe von Jugendlichen darauf hingewiesen, dass das laute Abspielen von Musik aus einer Lautsprecherbox am Beckenrand nicht zulässig sei und die anderen Badegäste stören würde. Die Jugendlichen kamen dieser Aufforderung zunächst nach, wurden aber am späteren Nachmittag wieder auffällig. Mehrere Gäste beschwerten sich beim Personal über unangemessenes Verhalten und laute Musik. Als daraufhin ein Schwimmmeister die Jugendlichen ansprach, griffen sie ihn an und schlugen mehrmals auf ihn ein. Dabei erlitt er eine blutende Platzwunde am Kopf. Die zu Hilfe gerufene Polizei traf die Schläger noch im Heidebad an und stellte die Personalien fest. Wie Kirsten Olsen-Buchkremer weiter berichtet, stellten sich viele Badegäste der Polizei als Zeugen zur Verfügung. Die Geschäftsführerin bedankt sich dafür und auch für das Verständnis, dass das Heidebad früher, etwa 1 1/2 Stunden vor dem regulären Ende, geschlossen werden musste. Aufgrund der Situation war der sichere Badebetrieb nicht mehr zu gewährleisten."

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Kommentare: 2
  • #1

    Ein Solinger (Samstag, 28 Juli 2018 11:15)

    ...Die Personalien wurden aufgenommen...

    Was ein schlechter Witz!

    Denen gehört an Ort und Stelle die Sch***e aus dem Kopf geprügelt!

    Und wenn es eine „kleine Gruppe“ war, wo waren dann die ganzen anständigen Kerle aus dem Schwimmbad? Keiner da gewesen, der dem Bademeister hat helfen können?

    Schlimm, dass die Schwimmbäder mittlerweile immer wieder Austragungsort solcher Aggresionen werden.

    P.S.: in einem anderen Bericht ist zu lesen, dass es sich um „Personen mit Migrationshintergrund“ handeln soll...

  • #2

    Ernst-Friedrich Breuhaus (Samstag, 28 Juli 2018 19:01)

    Es hat zu allen Zeiten Personen gegeben, deren Muskelmasse und Testoteronüberschuss in keinem angemessenen Verhältnis zu ihrer logischen Hirnmasse steht. Der Kommentar des Solingers kann mich allerdings auch nicht überzeugen. Dem Bademeister als "Hausherrn" zu helfen, wäre richtig gewesen, aber den Tätern die Sch. aus dem Hirn zu prügeln, ist keine Empfehlung, die über dem intellektuellen Nivau der Raudies steht. Die Aufnahme der Personalien ist kein schlechter Witz, sondern ordentliche Ermittlungsarbeit der Hilfsbeamten der Staatsanwaltschaft. Ich hoffe nur, dass die Schläger einen Richter finden, der ihnen eine Strafe aufbrummt, deren sie sich immer rechtzeitig erinnern, wenn sie wieder einmal die Faust ballen.

GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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