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27. Juli 2018

Volksbank unterstützt "Tischlein deck dich"

Warmes Mittagessen für Solinger Schulkinder – Volksbank im Bergischen Land unterstützt den Förderverein „Tischlein deck dich“

Solingen/ Rund 620 Solinger Grundschulkinder bzw. ihre Eltern können sich die Kosten für ein warmes Mittagessen nicht leisten. Für sie springt der Förderverein „Tischlein deck dich“ ein – dank der Unterstützung viele Förderer, zu denen zum wiederholten Male die Volksbank im Bergischen Land zählt. Mit ihrer Spende von 2.000 Euro können vier Kinder ein Jahr lang die Betreuung in der Offenen Ganztagsgrundschule besuchen und am Essen teilnehmen.
Der Bedarf wachse kontinuierlich, berichtet Ulla Feldhaus vom Vereinsvorstand: Kinder alleinerziehender Mütter oder Väter, aus Flüchtlingsfamilien mit ungeklärtem Aufenthaltsstatus oder aus verschuldeten Haushalten sind darunter. „Jede Stunde, die diese Kinder in der Schule verbringen, ist wichtig“, sagt Ulla Feldhaus. Denn die Kinder bekommen nicht nur etwas zu essen, sie erfahren auch, was Struktur im Alltag bedeutet oder lernen unkompliziert Deutsch.
Obwohl es für das Mittagessen für die Schulkinder Förderung vom Bund gibt, muss „Tischlein deck dich“ jedes Jahr rund 60.000 Euro aufbringen. „Wir sind sehr dankbar, dass es Menschen wie Sie gibt, die sich für dieses wichtige Anliegen einsetzen“, sagt Andreas Otto, Vorstandsvorsitzender der Volksbank im Bergischen Land. „Wir helfen Ihnen gerne mit unserer Spende.“
Bildunterschrift:
Eine Spende von 2.000 Euro überreichte Volksbank-Vorstand Andreas Otto an Ulla Feldhaus von „Tischlein deck dich“.


Foto: Volksbank / Jürgen Moll

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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