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23. Juli 2018

Die Ritter sind zurück


Solingen/Es ist der Hauch von Abenteuer, der Traum vom Heldentum, die Mischung aus Romantik und “Action“ und nicht zuletzt die eigene Phantasie, die den Familienverein der „Georgs Ritter“ immer wieder animiert, Jeans und T-Shirt gegen Kettenhemd und Gewand eintauschen. Mit Helm und Standarte reiten sie auf den Turnierplatz und liefern sich, angefeuert von den Zuschauern, heiße Zweikämpfe mit Schwert, Axt oder Morgenstern.

Die „Georgs Ritter“ zeigen jedes Jahr ein anderes Schauspiel mit Kämpfen, die trotz allem Schrecken der Historie ein heiteres Spiel bleiben, das Jung und Alt gleichermaßen begeistert und damit eine Gelegenheit für einen Familienausflug ist.

Die eigens hierfür geschriebenen Stücke spielen gegen Anfang des 13. Jahrhunderts und handeln z.B. von zu Unrecht verurteilten Pferdedieben oder Hexen, die von tapferen Rittern verteidigt werden. Die „Georgs Ritter“ legen dabei besonders Wert darauf, dass auch Kinder die Handlung nachvollziehen können, um so richtig mitfiebern und mit einbezogen werden zu können, indem sie die “guten“ Ritter lautstark unterstützen.
Im Anschluss an die Aufführung, dürfen Kinder auch einmal hinter die Kulissen schauen und selbst ein Schwert in die Hand nehmen.

Seit vielen Jahren schon sind die Ritterspiele der „Georgs Ritter“ ein beliebtes und festes Datum im Terminkalender der Besucher von Schloss Burg.
Die Ritterspiele finden jedes Jahr an Christi Himmelfahrt und Pfingsten, sowie an zwei Wochenenden im August statt mit Aufführungen am Samstag um jeweils 12 und 15 Uhr und an den Sonn- und Feiertagen um 11, 14 und 16 Uhr.

Eintritt:
Erwachsene 6,50 Euro, Kinder 4 Euro, Kleingruppen 18 Euro
Reservierungen und Kartenvorbestellungen sind nicht möglich.
Weitere Auskünfte über unser Infotelefon: 0212/2422626.

Ritterspiele im August
04.+.05.08.2018
11.+12.08.2018

Aufführungszeiten:
Samstag 12 und 15 Uhr
Sonn- und Feiertag 11, 14 und 16 Uhr

(Fotografin: Kristina Malis)

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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