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21. Juli 2018

La principessa di ghiaccio

La principessa di ghiaccio

Eine Eisprinzessin ist Vita Valenzano vom Eiscafé Rialto in der Tat. Sie erzählt die Geschichte der Eisverkäufer aus Belluno aus den Dolomiten. Der Vater hat, wie viele Italiener, in der Glashütte in Gerresheim gearbeitet. Am Wochenende hat er aus einer Karre Eis in Benrath verkauft. In Solingen eröffnete Corradini ein Geschäft an der unteren Hauptstraße und ist 1973 dann zum Mühlenhof gezogen. Am Anfang begannen die Eisdielen mit sechs Sorten und die Karte wurde immer umfangreicher. Im Jahre 1975 kam das Spaghetti-Eis dazu und die Farben und Varianten wurden noch vielfältiger. Später ging es nicht mehr ohne Terrasse und die Portionen für Kinder wurden ganz auf die Wünsche ausgerichtet. Vita weiß, die Bambini stehen nicht nur auf die Micky Maus, es steht die leuchtende Farbe im Vordergrund. Helle Farben springt die Kids regelrecht an.

Und die Erwachsenen haben die große Auswahl bei Eis mit Früchten, den Klassikern und beinahe zwanzig verschiedene Spaghetti-Eis. Das Rialto hat mit die umfangreichste Karte in einem großen Umkreis. Über den Geschmack muss man wirklich nichts schreiben. Eis der Familie Valenzano schmeckt einsame Spitze. Und neben der hübschen Inneneinrichtung und der Außengastronomie sind für Vita noch zwei Faktoren enorm wichtig. Die Kinderfreundlichkeit und der typische Charme der Italiener. Dabei lächelt sie und sagt: "Egal wer das Eis in der Stadt macht, wir bringen es mit unserem Wesen auf unsere Art den Gästen rüber." Und das funktioniert absolut.

Und als Vita Valenzano verrät, dass das ihre Familie jetzt in der vierten Generation macht, fällt dem Autor ein, dass seine Familie auch schon in der vierten Generation ihren Becher dort brav aufisst.

Text/Foto Peter Nied

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GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität


GdP: Wir brauchen keine immer neuen Debatten über Clankriminalität

Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen auf immer wieder neue politische Diskussionen über Clankriminalität. Das aktuelle Lagebild des Landeskriminalamtes macht aus GdP-Sicht sehr deutlich: „Die Bekämpfung von Clankriminalität bleibt eine der ganz großen Herausforderungen für die Polizei“, erklärte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. Fürs Sicherheitsgefühl der Bürger sei es von immenser Bedeutung, dass ein starker Rechtsstaat hier Flagge zeige.

Der starke Anstieg der Straftaten mit Clanbezug von +20,3% macht aus Mertens‘ Sicht deutlich, dass noch ein langer Atem nötig ist. „Er zeigt aber auch, dass wir mit unserer Null-Toleranz-Strategie richtig liegen und immer mehr Straftaten aus einem bis dato riesigen Dunkelfeld aufdecken“, so der GdP-Vorsitzende. Dass gerade Rohheitsdelikte wie Körperverletzungen stark angestiegen sind, zeigt das hohe Gewaltpotenzial.
Grundsätzlich gilt: Die Clans sind quer durchs Strafgesetzbuch aktiv, Michael Mertens nennt sie „kriminelle Allrounder“. Die Abschöpfung von zu Unrecht erworbenem Vermögen trifft Clans an ihrer empfindlichsten Stelle – beim Geld. Brutale Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Banden können jederzeit hochkochen. Erst an vergangenen Wochenende verhinderte massive Polizeipräsenz eine Massenschlägerei in Essen.  
Für die GdP ist klar: Die Bekämpfung von Clankriminalität wird auch künftig weiter große personelle Ressourcen binden, über die stark geforderte Kripo hinaus. Wer es hier ernst meint, muss die Polizei in ihrer Breite weiter stärken. „Wichtig ist es aber auch, die Dinge weiterhin klar beim Namen zu nennen“, mahnt Mertens.
Die Polizei benötige politische Rückendeckung und keine immer neuen Debatten in der schwarz-grünen Regierungskoalition, so der GdP-Chef. Man habe es mit hochkriminellen Banden zu tun, die sich auf ihre familiären Strukturen stützen und den Rechtsstaat nicht anerkennen. Ein Lagebild Clankriminalität müsse deshalb auch künftig so heißen. „Dabei ist völlig klar: Nicht jedes Familienmitglied ist kriminell“, betont Michael Mertens.

NRW weiter Zuwachs



Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2022 lebten in Nordrhein-Westfalen
18 139 116 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen
als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Einwohnerzahl damit um
214 525 Personen (+1,2 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Obwohl im
vergangenen Jahr 69 682 Menschen mehr starben, als Kinder geboren
wurden, stieg die Einwohnerzahl. Dafür sorgte ein positiver
Wanderungssaldo mit 283 366 mehr Zuzügen als Fortzügen. Das
Statistische Landesamt weist darauf hin, dass bei der Ermittlung der
Bevölkerungsentwicklung auch Korrekturen mit einfließen (2022:
+841); diese sind hauptsächlich auf sog. „Rücknahmen von Zu- bzw.
Fortzügen” zurückzuführen, die von den Kommunen erst nach
Abschluss der Wanderungsstatistik gemeldet werden.



(195 / 23) Düsseldorf, den 20. Juni 2023

Redaktion

 

Peter Nied

Cassandra Fuchs

Hasan Talsik (Fotos)

Mona Kubat

 

 

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